Koppeltraining
11 06 2008In den hier verlinkten Blogs tut sich derzeit ja recht wenig. Ich führe dies überwiegend auf verstärkte Trainingstätigkeit zurück (ja Hase, ich weiß! Nicht maulen) gepaart mit Arbeits- und/oder Umzugsstress. Bei mir sind auch die härtesten Wochen angebrochen, was den Sport betrifft. Was dazu führt, dass ich der Meinung bin, für den Rothsee-Triathlon nun die Form zu haben, die dort benötigt wird. Um das zu bestätigen absolvierte ich heute einen Test in Form einer kurzen aber zügigen Radausfahrt mit anschließendem kurzen aber harten Lauf.
Die Radstrecke war wie immer recht hügelig. Bei einer Bergabpassage unterschätzte ich ein Schlagloch. Gleich darauf ein dumpfer Schlag auf dem Asphalt - die Trinkflasche hatte einen Abflug gemacht. Ärgerlich, weil ich musste auf der Gegensteigung anhalten oder genauer gesagt umdrehen. Nun war die Straße recht schmal und ich folglich recht langsam. Kein Problem, kann man sich ja mit dem Fuß abstützen. An was muss der geübte Rennradfahrer dabei denken? Richtig - aus dem Pedal ausklicken. Der geübte Rennradfahrer macht das. Ich nicht. Nach vierzehn Jahren mit Klickpedalen fehlt offensichtlich immer noch die Übung. Oh Mann! Zum Glück war weit und breit kein Mensch, der mich beobachtete. Hauptsache ist natürlich, dass dem Rad nichts passiert ist. Die Schürfwunde am Knie ist nicht weiter tragisch, schmerzhaft ist aber der arg lädierte linke Ringfinger. Der wird mich noch eine Weile daran erinnern, das es für Rennradler heißt: Erst Klick, dann Stopp.
Nachdem die Flasche wieder verstaut war, ging es recht unspektakulär weiter. Nach knapp einer Stunde war ich wieder in der heimatlichen Garage angekommen. Umziehen unter Wettkampfbedingungen klappte auch ganz gut. Barfuß in den Laufschuhen fühlte sich zunächst etwas ungewohnt an. Irgendwie recht schwammig die Bodenhaftung. Aber ansonsten kein Problem. Viel zu schnell zwar auf den ersten paar Metern, aber nachdem das Tempo gefunden war und der Puls sich wieder etwas beruhigt hatte, lief alles prima. Und so beschloss ich, bereits nach 1,5 Kilometern umzudrehen und wieder zurück zu laufen. Sollte ja nur ein Testlauf sein, um zu sehen, wie meine Beine den Wechsel vom Rad zum Laufen vertragen.
Vielleicht mache ich nächste Woche noch ein kurzes aber nicht mehr so intensives Koppeltraing, mal sehen. Ist ja auch eine Zeitfrage. Eigentlich ist mir wichtiger, regelmäßig zu radeln, um die nötigen Kilometer in die Beine zu bekommen. Nicht nur wegen der Übung mit den Klickpedalen.
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Tags : Triathlon, Rennrad, Koppeltraining, Wechsel
Kategorien : Laufen, Radfahren


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