Hä? Badesaison kurz vor Silvester?
Natürlich nicht aktuell. Aber meine letzten (beiden?) verbliebenen treuen Leser kennen den Schwimmteich nur im Bauzustand vor über einem Jahr. Ich versichere hiermit, dass der Teich längst fertig ist und wir die erste Badesaison erfolgreich hinter uns haben. Um das zu illustrieren gibt’s nun ein paar Impressionen.
Zunächst war ja mal Winter. Dank der frostigen Temperaturen war die Eisschicht bald so dick, dass man sie begehen konnte. In diesem Winter war das bisher noch nicht der Fall. Deshalb hat sich der Erwerb von Eisstöcken etwas hinausgezögert. Außerdem sind die sauteuer. Eventuell werden wir uns doch aufs Rahmenprogramm aka Glühweintrinken beschränken.
Im Sommer sieht es schon einladender aus. Auf der einen Seite ist die Sprungrampe installiert. Der noch sichtbare schwarze Schlauch hat eine besondere Funktion, dazu später mehr.
Der Bewuchs ist im ersten Jahr natürlich noch vergleichsweise spärlich. Zumal ein feindliches Entenpaar einen Teil davon weggefressen hat. Merke: Der Feind des Schwimmteichbesitzers ist 1. die Ente (wegen Eintrag von Fäkalien und Pflanzenfraß) und 2. die Kröte oder genauer gesagt die Kröten. Oder noch genauer die Dutzende von Kröten, die sich unseren Teich als neues Zuhause ausgesucht haben. In der Masse sind die einfach eklig und in der Nacht machen sie einen Höllenlärm. Um die Frage gleich zu beantworten – nein, wir haben weder die eine noch die andere Plage mit ultimativen Mitteln beseitigt. Noch nicht.
Dafür gibt’s auch andere Bewohner, die hübsch anzusehen sind.
Molche zum Beispiel. Die sind sehr zutraulich, was sie als potentielles Spielzeug für achtjährige Jungs prädestiniert. Das würde aber die Lebenserwartung der Tiere aber vermutlich drastisch reduzieren und darum haben wir das Keschern von Molchen verboten.
Ich finde die Libellen faszinierend, die den ganzen Tag den Teich auf und ab fliegen auf der Suche nach Nahrung.
Zu guter Letzt noch die Erklärung für den schwarzen Schlauch. Mein künstlerisch begabter Bruder war so freundlich, uns einen Wasserspeier in Form eines Schwimmers zu modellieren. Seitdem der arme Wicht montiert ist kotzt er uns permanent ins Wasser. Wenn das nicht mal nicht eine realitätsgetreue Nachbildung eines Triathleten ist.
Wen wundert es jetzt noch, dass wir uns auf den Sommer freuen? Dieses Jahr war der Beginn der Badesaison bereits im April mit Wassertemperaturen von 17° C. Mal sehen, wie lange es im nächsten Jahr dauert, bis ich wieder ja, ähm … im Pool trainieren kann.
In diesem Sinn einen guten Rutsch ins Jahr 2012. Bleibt oder werdet gesund und ansonsten viel Glück im neuen Jahr.


Bin ich die eine der beiden treuen Leser(innen)?
Und schon da!
Libellen mag ich auch sehr, und euer Pool ist einfach klasse.
So wie du dich im letzten Sommer beim Training verausgabt hast, ist es wirklich kein Wunder, dass du gerade mal eine Trainingspause brauchst. Volles Verständnis meinerseits!!
Drei – wir sind mindestens zu dritt
Besonders freut mich, dass die Kinder jetzt auch ihre fussel- und allergiefreien Haustiere bekommen haben. Es gibt also doch was jenseits der Schildkröte. Molche sind viel netter.
Vier! Aber ich war selten hier, das muss ich gestehen – weil ich dachte, hier tut sich nichts mehr. Aber sieh mal einer an, Molche, wasserleichen, Schwimmspeier – mehr davon in 2012 bitte! Ich bin heute übrigens geschwommen, seit Jahren mal wieder, im Spaßbad
nur um mich vor der Wasserrutsch zu drücken natürlich. Die musste Stefan übernehmen.
Guten Rutsch, bis bald!
Nee, Manu, du warst die eine von uns ursprünglichen beiden, da bin ich mir ziemlich sicher. Und mit Lizzy geben wir jetzt ein ziemlich tolles Trio ab! Nix vier!
Hoffentlich dürfen/können wir auch 2012 im Schwimmteich baden, aber “Die Ente bleibt draußen” wie schon Müller-Lüdenscheid zu Dr. Klöbner sagte.
Liebe Grüße
Papa und Mama