September 2007

30 09 2007

Stirb langsam – Casting

Nachdem die hier vernetzten Blogger(innen) nun endlich das Motto für Berlin gefunden haben, will ich berichten, wie es mir beim heutigen langen Lauf ergangen ist. Beim ersten richtig langen Lauf meine ich, denn alles unter 30 km zählt ja nicht so richtig (Aufschrei bei den Damen, hihi).
Meine Frau meinte, ich solle Vormittags laufen, dann hätte ich es hinter mir, und so machte ich mich um 8:30 Uhr auf den Weg. Das erste Drittel der Strecke ist recht hügelig. Das laufe ich lieber am Anfang, damit die geplante Endbeschleunigung nicht noch durch Berge erschwert wird. Nach 10 km der erste Boxenstopp am Aiglsbacher Friedhof. Kurz Gesicht abgewaschen und ein paar Schluck Wasser getrunken und weiter gings. Während die Hallertauer Hopfenbauern voll im Einsatz waren, um die Bierversorgung für das nächste Jahr zu sichern, lief ich den nächsten Berg hoch. Mit ihm hatte ich das erste Drittel meiner Runde hinter mir.
Nun gings ab in den Wald, weitere 12 km auf grob geschotterten Waldwegen. Für die Fußsohlen kein Vergnügen. Die letzte und heftigste Steigung tat dann schon einigermaßen weh. Insgesamt ging es mir aber recht gut. Planmäßig bei Kilometer 22 dann wieder ein Boxenstopp, diesmal gab es ein Powergel, das mit dem mitgeführten Wasser heruntergespült wurde.
Das letzte Drittel – zurück in die Zivilisation. Auf dem Radweg entlang der Bundesstraße sollte nun die Endbeschleunigung stattfinden, das heißt neun Kilometer im Marathontempo soweit möglich.
Dieses Unterfangen kostete aber schon nach ein paar hundert Metern schon so viel an Substanz, dass ich beschloss, es mit einem Kilometer bewenden zu lassen. Von diesem musste ich mich auf den folgenden beiden erst wieder erholen. Der Rest war dann doch wieder den Umständen entsprechend locker.

Fazit: Die Form stimmt, auch wenn es mit der Endbeschleunigung nicht geklappt hat. 33 km mit einem Schnitt von 5:35 pro Kilometer bin ich sicher, dass die vier Stunden beim Marathon kein Problem sein sollten. Jetzt mache ich noch drei lange Läufe und dann kann Berlin kommen.
Die Jury würde wohl die fehlende Endbeschleunigung kritisieren, mich aber zum Recall zulassen. In diesem Sinne: auf ein Neues nächsten Sonntag bei Stirb langsam.

2.9.07 21:50 verlinken / 37 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (3.9.07 08:17)
Pfffff
Ein langer Lauf ohne Endbeschleunigung, pffff

Ich bin gerade am Rechnen – du willst noch drei 30er unterbringen vor Berlin??
Du weißt aber schon, dass der Marathon am 30. September ist und nicht am 30. Oktober, gell?

Manu / Website (3.9.07 08:21)
Nee, ne? Du bist doch nicht etwa 33 km gelaufen? Du machst das doch nur, um unsereinem zu einem schlechten Gewissen zu verhelfen. Nicht nett, das, schon gar nicht gentlemeanlike. Aber das ist halt Uli, wie er leibt und lebt. 33 km … tsss… Und dann redet er noch von mangelhafter Endbeschleunigung, wenn er das in 5:35 min/km bolzt! Unverschämtheit!

Uli (3.9.07 08:57)
Jaaa, so habe ich mir das vorgestellt – Entsetzen bei den Damen
@Hase: es sind noch vier Wochen, also drei lange Läufe. Ist doch logisch, oder?

Hase / Website (3.9.07 09:11)
Ja, das ist logisch, Uli. Schon. Ich geb’s ja zu.
Mein Hasenhirn ist es, das nicht mehr logisch denken kann
Ich verrate euch mal, was mit mir los ist: ich habe gar keine Zeit, aufgeregt zu sein, weil ich ja so eine panische Angst davor habe, dass jetzt doch noch irgendwas dazwischen kommen könnte.
Irgendeine böse Verletzung
Und so war ich gestern nach den 26 km absolut davon überzeugt, dass da bestimmt was zwickt an der Achillessehne, und dass sie mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht und dass wir vor Berlin sowieso alle sterben müssen, mindestens, bestimmt.
Und was ist? Gar nix. Die AS ist absolut ruhig {Emotiv(well)}
Aber mein Kopf!!!
Ich freu mich so auf Berlin, es wär einfach so schlimm, wenn jetzt noch irgendwas passiert, dass ich lieber gar keinen 30er mache, bevor ich mich dabei noch verletze!
Ist das nicht idiotisch? Kann mich mal jemand

Uli (3.9.07 09:17)
Bitteschön, gern geschehen.

Du weißt doch wie es läuft bei Stirb langsam. Man stirbt vor, während und nachher fast. Weil sonst ist die Spannung weg. Hast Du die Filme eigentlich schon gesehen? Ist ja eher ein Männerfilm und nichts für zarte Angsthasen.
Also, jammer nicht rum. Wenn meine AS hält, hält Deine schon zweimal!

Manu / Website (3.9.07 09:21)
Kerstin, ich dachte, Dein Kopf sei jetzt repariert, seit dem letzten Mal, wo er nicht einsehen wollte, dass Du fit bist! Ansonsten bin ich mit der Hammermethode absolut einverstanden!
Und was machen wir mit mir? Ich hab’ seit gestern appe Beine, also das Gefühl, als seien die nur locker am Oberschenkel befestigt, total steif (also Kniegelenk weg) und so kann ich irgendwie keinen Marathon laufen! So, und da kommst Du mit Deinem Kopf! So geht das nicht, Hase!

Uli (3.9.07 09:24)
Ihr lauft eindeutig zu kurze Strecken! Nach 35 km ist man froh, wenn einem nur die Beine weh tun.

Hase / Website (3.9.07 09:36)
Danke für den – der hilft

Was tut DIR denn weh, Uli?
Spürst du eigentlich deine AS noch?

Nö, Stirb langsam hab ich nicht gesehen.
Ich kucke lieber romantische Liebeskomödien

Manu – alles ist gut. Morgen fühlen sich deine Beine schon wieder normal an, wirst sehen. Und den nächsten langen steckste dann weg wie nix.

Übrigens ist alles relativ, das möchte ich hier auch nochmal anmerken. Nach französischen Marathon-Trainingsplänen sind wir allesamt schon hoffnungslos übertrainiert, vor allem unser Strreber!

Charly / Website (3.9.07 09:55)
Ich nicht. Mein längster Langer ist 22 km gewesen bisher. Der Zweitlängste 14 km
Ihr Streber

Uli (3.9.07 09:56)
Juhu, ich hab den Längsten!

Sorry, das ist mir so rausgerutscht.

Manu / Website (3.9.07 10:11)
Ich kann nicht mehr!

Hase / Website (3.9.07 10:18)
Uli hat den Längsten??!

Wo ist hier der “Zeig uns pics, sonst glauben wir nix” -Smilie??!!

Charly / Website (3.9.07 10:28)
Genau, ich hab den längsten. Schließlich bin ich im März 61 km gelaufen

Manu / Website (3.9.07 10:32)
Charly, das gillet ja nun nicht mehr, was mal im März war! Du hattest mal den Längsten, lang lang ist’s her!

Manu / Website (3.9.07 10:34)
Und eigentlich hat doch sowieso UDO den Längsten!

Hase / Website (3.9.07 10:39)
DOCH, Charly hat den Längsten. Da bin ich jetzt aber mal insistent.

Und UDO hat doch nur deswegen den Längsten, weil er gerne den Längsten hätte, und den aber nicht hat, deswegen hat er halt so den Längsten – capisci?

Huch

Uli (3.9.07 10:41)
UDO? Wer ist eigentlich UDO?
Manu, was DU alles weißt

Charly / Website (3.9.07 10:43)
UDO? Pffff Den steck ich doch locker in den Sack

Manu / Website (3.9.07 10:45)
Der arme Uli! Kein ernsthafter Triathlet wird mehr in sein Blog schauen!

Hase / Website (3.9.07 11:01)
Aber Manu, dafür hat er doch uns, seine treuen Blogleser und Kommentierer
Sind wir nicht viel mehr wert als ernsthafte strrebende Triathleten?

Reiner / Website (3.9.07 11:19)
Ich schaue immer wieder gerne hier in Uli’s Blog und vor allem die Kommentare in den letzten Beiträgen sind einfach der Hammer!

Hase / Website (3.9.07 11:26)
Wir haben einen Fan!

Magst’n Autogramm, Reiner?

Manu / Website (3.9.07 11:40)
Und ich glaube, der Reiner ist ein TRIATHLET! Es schaun doch noch welche rein, Uli!!! Hätt’ ich jetzt echt nicht gedacht. (Der weiß aber nicht, wie gefährlich wir sind, Hase, wir können schließlich überall spammen, gell?) Aber am liebsten natürlich bei den Strrebern!

Uli (3.9.07 11:45)
Da gibts durchaus noch ein paar andere – Helmut, Ironmanni, Stephan, wo seid Ihr?

Manu, wie wärs mal wieder mit einem neuen Eintrag in Deinem Blog? *unschuldigpfeif*

Manu / Website (3.9.07 11:52)
Uli, dazu hab’ ich keine Zeit mehr…schließlich muss ich hier kommentieren!!! Man muss schon Prioritäten setzen, beim Laufen und beim Bloggen!

Aber btw: wo bleiben denn die Haseneinträge in unserer Tabelle??? Gestern war da immer noch gähnende Leere!

Hase / Website (3.9.07 11:55)
Ich hab schon angefangen mit dem Drauflosspammen bei Reiner, das geht ratzfatz

Ja, Uli, hast recht, die Manu lässt sich ganz schön bitten.
Meinen Blog snobbt sie auch schon länger *schmoll*.

Hase / Website (3.9.07 11:57)
Ich habe keine Zeit für Haseneinträge in der Tabelle – ich muss doch schließlich kommentieren!

Nee, ich versuch’s mal heute abend, aber nur, wenn die “Bemerkungen”-Spalte für mich verbreitert wurde, sonst spiel ich nicht mit.

Uli (3.9.07 12:03)
Hase, die Bemerkungen-Spalte kannste selber vergrößern nach Bedarf. Wie bei Excel – das ist Dir doch ein Begriff.

Nur mal so interessehalber: Wieso heißt Du eigentlich Hase? Running-Rabbit ist doch eigentlich ein Kaninchen

Manu / Website (3.9.07 12:03)
Ich sag ja, das ist ein Fulltime-Job mit dem Bloggen, Blog-Lesen, Kommentieren und Tabelleneinträgen. Zum Laufen komm’ ich da bald auch nimmer…
Echt, Hase, hast Du schon beim Reiner gespammt? Das muss ich lesen!

Hase / Website (3.9.07 12:28)
So, nu hab ich Mittagspause und komm endlich mal zum Kommentieren hier.
Heute morgen bin ich ja gar nicht dazugekommen vor lauter Stress

Manu, beim I-Car-Beitrag von Reiner hab ich was geschrieben. Fand ich luschtig.

Klar ist ein running rabbit ein rennendes Kaninchen. Aber Hase klingt einfach so nett
Ich bin ein Vollblut-Hase.
Und für Charly auch ein Knusperhase, aber nur für Charly

Und was deine belehrenden Kommentare zur Excel-Tabelle betrifft – na ja, genau das hat eben nicht geklappt! Ich hab hier im Job den ganzen Tag mit Excel zu tun und keine Probleme damit, aber bei deiner komischen Tabelle will das mit dem Verbreitern nicht hinhauen, ehrlich, da brauch ich Hilfe!

Helmut / Website (3.9.07 16:18)
Du hast gerufen Meister? Ich verstehe allerdings nur Bahnhof. Bin ich jetzt kein ernsthafter Triathlet mehr weil ich hier reingeschaut habe? Und wieso sprichst Du plötzlich von “locker unter 4h”? Meinst Du die reisezeit nach Berlin? Und wieso ist “Stirb langsam” eine romantische Liebeskomödie? Ausserdem was haben Udo und Charly damit zu tun? Wer ist überhaupt Charly? Und warum wissen hier alle (ausser mir) wer den Längsten hat? Und überhaupt 61km – das find ich schon unangenehm lang. Das ist doch nix für jeden Tag, oder? Fragen über Fragen …

Ach Uli: Wird Zeit, dass Du wieder in’s Triathlon Lager wechselst. Gibt’s da schon Pläne dazu?

cu Helmut

P.S. Warum nimmst Du Gel beim langen Lauf? Sag’ jetzt nicht: “Weil ich so gerne esse.” ;-)

Uli (3.9.07 16:59)
Weil, wenn man so einen langen hat, flutschts mit Gel besser. Zumindest am Schluss hält man(n) dann leichter durch.
Allerdings nicht jeden Tag, da gebe ich Dir Recht.
Hast Du Dich jetzt echt durch alle Kommentare gekämpft? Tapfer, tapfer.

Wir sollten mal unser Date in Angriff nehmen, was meinst Du? Mit Biergarten wirds aber wohl nichts mehr.

Hase / Website (3.9.07 17:37)
Ich schmeiß mich ja so weg hier! Hilfe!! Ich kann nicht mehr !
Helmut, du bist ja auch köstlich!

Bei mir gings ist’s jetzt noch immer ohne Gel sehr gut geflutscht. Habs noch nie mit Gel probiert, das Zeug soll doch eklig sein, oder? Ich hab aber auch noch nie behauptet, dass ich mit 26 km den Längsten hätte.

Charly (3.9.07 18:54)
Hase, ich hab es dir schon mal angeboten, mit Gel zu probieren, aber du wolltest ja nicht.
Aber vielleicht denkst ja nochmal darüber nach.
Ist manchmal echt gut mit Gel

Hase / Website (3.9.07 19:03)
Öhm, nochmal ‘ne ernsthafte Bemerkung von mir, bevor das hier völlig ausartet
Lieber Uli, liebe Manu, seid mir nicht böse, aber ich bring das einfach nicht, jetzt meine ganzen Daten in die Tabelle nachzutragen. Das wär ja ein stundenlanges Gefiesel. Excel-Tabellen hab ich in der Arbeit den ganzen Tag, da brauch ich die nicht auch noch am Feierabend….. bitte nicht böse sein!
Mit euch Strrebern kann ich eh nicht mithalten

Lars / Website (3.9.07 20:01)
35 Kommentare für einen einzigen 33 Km-Lauf? Aber wieder einmal allergrößten Respekt, Uli :-) ))!

Und dann noch diese Mörderstrecke – wenn die werte Mitleserschaft wissen würde, welche Bergketten Du da hochgesprintet bist – allein Aigelsbach (benannt nach der gleichnamigen Autobahnausfahrt)…. und dann noch in den großen Wald (wahrscheinlich in Berghausen, oder?) … und dann noch tapfer und todesmutig den ganzen neuen asphaltglatten Radweg anner Bundesstraße entlang gesprintet…. vow, ich bin beeindruckt!

Und ich freue mich schon jetzt auf den Tag, an dem sich unsere beiden großen Runden auf den Hopfenhöhen um Ratzenhofen herum kreuzen werden :-) ))) Heldenhaft! Aber wer hätte da Vorfahrt… der Seiteneinsteiger vom Feldweg oder der Endbeschleuniger auf dem Radweg??? Fragen über Fragen…

Schöne Grüße & großen Respekt!
Lars

PS: Nur das Gel würd ich weglassen. Sonst wirkt’s im Wettkampf nicht mehr so richtig…


Reiner / Website (4.9.07 10:14)
Das mit den Spam-Kommentaren habe ich schon gemerkt
Gel bei langen Läufen sind bei mir ein “must have” und im Wettkampf bin ich mittlerweile auf den Geschmack von “Gel mit Cola” gekommen . Das gibt nochmals richtig Power und es klappt auch mit Sub4 beim Marathon!

Schinder

Heute war ich mal wieder mit Peter unterwegs. Für die, die ihn noch nicht kennen: Das ist unser Schwimmtrainer und Vorzeigetriathlet. Den Marathon läuft er (wenn es klappt) unter 2:50 Stunden und ist somit prädestiniert, mit mir ein gemütliches Läufchen zu machen. Bei herrlichem Sommerwetter, das heißt 11° C und dunklen Wolken, machten wir uns auf den Weg.
Bei mir stand ein Tempodauerlauf über 15 Kilometer auf dem Programm, geplanter Schnitt 4:52 Min/km. Anfangs kein Problem. Wir unterhielten uns ausführlich über unseren Triathlon-Weltmeister, das Wetter und mein Trainingsprogramm für Berlin. Zum Warmlaufen ein moderates Tempo, 5:06, gefolgt von einer 4:52. Das nahm ich zum Anlass, den Beginn des Tempodauerlaufs zu proklamieren. Nächster Kilometer: 4:36. Es war erstaunlich locker und ich konnte sogar noch einige Gesprächsbeiträge beisteuern. In diesem Tempo ging es vorerst weiter. Peter ermahnte mich, nicht immer auf den Forerunner zu schauen. Meinen Einwand, dass wir zu schnell liefen, ließ er nicht gelten. Ich solle mich gefälligst auf mein Gefühl verlassen. Das wiederum sagte mir, dass das Tempo schon okay war und ich traute mir zu, das Tempo die ganze Strecke durchzulaufen.
Nach sechs oder sieben Kilometern ging Peter allmählich von der Nasen- zur Mundatmung über und es zeigten sich die ersten Schweißtropfen auf der Stirn. Ich war mittlerweile informiert über Nahrungsergänzung, Peters sportliche Pläne für nächstes Jahr und seine Erfahrungen auf den langen Läufen. Bei mir lief der Schweiß in Strömen und den Puls schätzte ich auf etwas unter der anaeroben Schwelle (für die Fachleute).
Bei km 12 erfrischte uns ein Platzregen, die Geschwindigkeit hatte sich auf unter 4:30 eingependelt und noch immer lief ich recht rund. Wenn ich alleine gelaufen wäre, hätte ich schon längst einen Gang zurück geschaltet. So aber wollte ich mir keine Blöße geben, zumal mich Peter immer wieder anfeuerte. Und vom Duathlon erzählte, der bis vor ein paar Jahren von der hiesigen Triathlonabteilung veranstaltet worden war.
Schlussanstieg nach Hause. Der letzte Kilometer brachte mich an die Kotzgrenze. Der war zu schnell, eindeutig. Aber das macht nichts, sagt Peter. 15 Kilometer progressiv gelaufen sei sehr gut, sagt Peter. Insgesamt hatten wir einen Schnitt von 4:34 Min./km. Da könne ich etwa acht Sekunden draufpacken, dann hätte ich mein Marathontempo, sagt Peter. Und ich solle mir gefälligst mehr zutrauen.
Am Donnerstag laufen wir wieder miteinander, diesmal auf der Bahn. Dreimal 3000 m. Aber nur, wenn mir meine Achillessehne sagt, ich könne mir das zutrauen. Im Moment gibt sie immerhin einigermaßen Ruhe.

4.9.07 16:21 verlinken / 7 Kommentar(e) / kommentieren

Reiner / Website (4.9.07 16:54)
Wenn Peter das sagt….

Hase / Website (4.9.07 18:45)
Ganz genau.
Wenn Peter das sagt …. !

Sag mal, Uli, was ist eigentlich deine Marathon-PB? Nur mal so aus Interesse.
In einem 4:30er Schnitt zu laufen, das schaff ich ja nicht mal einen Kilometer lang, das ist für mich schon längst wieder ganz weit jenseits der Kotzgrenze, also auf der anderen Seite der Kotzgrenze sozusagen

Manu / Website (4.9.07 20:22)
Soso, Du trainierst mit dem alten Schinderhannes Peter Greif! Endbeschleunigung, progressiv, Kotzgrenze – das erprobte Programm also. Na, das erklärt ja nun alles. Du wolltest es wohl so lange wie möglich geheim halten, was???

Uli (4.9.07 21:06)
Nein, Manu, nur fast. P.G ist der Guru und mein Peter einer seiner Jünger. Ich muss da echt aufpassen, dass ich nicht in die Fänge dieser Sekte komme. Gebt mir Bescheid, wenn ich nur noch in Rätseln schreibe und wirres Zeug von mir gebe.
Und Hase, nein, die verrate ich nicht. Weil ich die schon seit über zehn Jahren versuche zu knacken. Jedes Mal gings schief. Ich habe da ein Trauma.
Aber der Meister und sein Jünger werden mich heilen.
In diesem Sinne Oooom

Manu / Website (4.9.07 21:45)
Weil ich die schon seit über zehn Jahren versuche zu knacken. Jedes Mal gings schief. Ich habe da ein Trauma.
Psst, Uli, ich verrate Dir wie’s geht! Also, Du meldest Dich für zwei Marathons an. Weil immer, wenn Du bei einem gemeldet warst, hat es nicht geklappt. So war das bei mir. Da dachte ich mir, öfter mal was Neues, meldeste Dich direkt für Duisburg und Berlin an, und schon war die Sache klar. In D die Bestzeit, in B feiern.
Also, die Strategie für nächstes Jahr ist klar? Aber ach, ich vergaß, der Peter sitzt Dir ja im Nacken und versucht bestimmt, Dich trotzdem wie einen Wahnsinnigen über den berliner Asphalt zu hetzen:-)

Helmut / Website (5.9.07 08:10)
Plus 8 sek zum Schwellentempo ist M Tempo? Respekt! Viel Vergnügen in Berlin und ich wünsche Dir, dass es nur 11 Grad hat.

Mögest Du schneller sein als 3:35 (Hihi!)

peace Helmut


Hase / Website (5.9.07 09:35)
Nur 11°??! Nix da!
In Berlin wird wunderschönster Altweibersommer sein, angenehme 19°-20° wird es haben, sonnig wird es sein.
Sagt der Orakel-Hase

Strebereien

Streben macht müde! Darum gibts erst morgen das Neueste vom Oberstreber.
Noch drei Wochen bis Berlin, langsam wird es ernst!

9.9.07 21:39 verlinken / 6 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (9.9.07 21:44)
Ich ahne Schlimmstes!

Hase / Website (10.9.07 07:58)
Ich auch, Manu.
Wahrscheinlich hat er einen 24-Stunden-Lauf mitgemacht und ist 240 km gelaufen oder so

Uli (10.9.07 08:44)
So ganz falsch liegt Ihr nicht. Ich wäre tatsächlich fast einen Marathon gelaufen. Zum Glück haben die Umstände das verhindert.
Näheres gleich.

(10.9.07 09:58)
Nu mach mal hinne!

Manu / Website (10.9.07 09:59)
das war ich, Manu, zweiter Vorname Ungeduld! ;-)


Hase / Website (10.9.07 10:02)
Wo bleibt er denn, der Bericht?
Also wenn du in Berlin genauso langsam bist, dann wird das nix mit dem Sub-5-Zeitziel!

Stirb langsam – Recall

Letzte Woche war die Härteste in der Berlin-Vorbereitung. Und, wenn ich auf meine Lauf”karriere” zurückblicke, die Härteste überhaupt. Nicht was den Kilometerumfang angeht, sondern vor allem das Tempo. Ich bin richtig begeistert, was da momentan geht bzw. läuft.
Dienstag der schon beschriebene Tempodauerlauf mit Peter. Donnerstag dreimal 3000 m auf der Bahn, weils geregnet hat. Planmäßig wären 13:36 Minuten vorgesehen gewesen. Weil Peter meinte, dass ich ruhig schneller laufen könne, wurden beim ersten 3000er 12:51 daraus. Beim zweiten 12:45 und dann noch 12:39 hinterher. Das alles mit einer aus Zeitgründen verkürzten Trabpause von 1600 m und ohne voll am Anschlag gelaufen zu sein. Unter 13 Minuten bin ich diese Einheit noch nicht oft gelaufen und unter 12:50 noch nie.
Als meine Frau von der Arbeit kam, wurde die Familie ins Auto gepackt. 3½ Stunden Fahrt nach Halle. Der junge Mann wollte nicht schlafen, sondern lieber jedes einzelne Windrad und alle Stinkeschornsteine kommentieren, die nachts auch noch beleuchtet sind. So waren alle ziemlich geschafft, als wir gegen 23 Uhr endlich ins Bett fielen.
Freitag Termin beim Kinderarzt zur U8. Im Wartezimmer 45 Minuten zusammen mit fiebrigen und röchelnden Rotznasen verbracht. Die Ärztin macht ausführliche Tests, der Bub ist kerngesund (noch), was uns natürlich sehr freut. Am Abend dann, kurz vor dem Schlafen gehen, bekommt der Junge wässrige Augen und wird minütlich heißer und klagt über Kopfschmerzen. Na klasse, kann man sich so schnell anstecken? Kann man, wie die Schwägerin (und Ärztin) bestätigt. Also Bub ins Bett gesteckt, mit Paracetamol versorgt schläft er die Nacht einigermaßen durch. Auch den Samstag fast komplett.
Ich schaffe immerhin einen lockeren 10er unterzubringen. Tags zuvor hatte ich mitbekommen, dass am Sonntag der Mitteldeutsche Marathon stattfinden würde. Das ging mir nun im Kopf herum. Morgen würde sowieso ein 35-km-Läufchen anstehen. Da könnte man doch…, wie würde das zeitlich unterzubringen sein…, wäre doch praktisch… Letztendlich entschloss ich mich doch dagegen, weil erstens der Bub krank war, zweitens die Frau nach Hause wollte, da sie noch für die Arbeit etwas fertigstellen musste und drittens nach einem langen Lauf direkt ins Auto sitzen und knapp 400 km nach Hause fahren ist auch nicht so der Hit. Gefährlich zudem, wegen Sekundenschlaf.
Also Sonntag, nach der Heimfahrt, die geplanten 35 km auf gewohntem Terrain. Zunächst mit etwas steifen Beinen nach der lange Autofahrt. Dann zunehmend lockerer. Gelegentlich musste ich mich sogar zurücknehmen. “Hey, Ulrich, die Endbeschleunigung kommt noch – immer mit der Ruhe!”
Den langen Berg etwa zur Hälfte der Strecke nutzte ich, um im Gehen ein Gel einzuwerfen. Green Apple with Coffein, MHD Oktober 2006. Schmeckte wirklich abscheulich, auch wenn ich da hart im Nehmen bin. Aber es wirkte, das Zeug. Ein paar Kilometer später begann nämlich die Endbeschleunigung, nach Guru Greif wenn möglich im Marathon-Tempo. 4:58/km wären das in meinem (besten) Fall, 4:55/km wurden es zunächst – sensationell. Auf das Marathon-Tempo zu beschleunigen, das schafft nicht mal der Peter, wie er mir berichtete.
Das ging zunächst sechs Kilometer so weiter. Dann wurden die Beine doch schwerer und allmählich verflachte das Tempo etwas. 4:59, 5:01, 5:04, 5:06. Nun war ich fast zu Hause, es würden “nur” 34 km werden und “nur” 11 km Endbeschleunigung, wenn ich nicht noch einen Haken schlagen würde. Weil ich aber nicht päpstlicher bin als derGreif Papst, schenkte ich mir diesen und ließ es mit einem letzten und sehr harten Kilometer in 5:14 bewenden.
Nun habe ich für die vergangene Woche 76 Kilometer zu Buche stehen, was ich eigentlich für einigermaßen übertrieben halte. Aber mir macht die Schinderei derzeit richtig Spaß. Meistens folgt auf eine solche Woche aber ein Tiefschlag in Form einer Erkältung. Deswegen beobachte ich die Husterei und die laufende Nase meines Filius mit Argusaugen. Und schlucke auf Anraten meiner Frau Umckaleabo. Bisher und hoffentlich auch in Zukunft erfolgreich.

10.9.07 10:30 verlinken / 14 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (10.9.07 10:42)
Da habe ich also meinen zusätzlichen Killometer sozusagen von Dir geklaut, haha!
Merke:
1.)Power-Gel hilft umso mehr, je länger das MHD überschritten ist. (Mist, meins ist noch nicht drüber…)
2.) Der Uli hat in Sachen Endbeschleunigungen mal wieder den längsten äh schnellsten, sogar länger bzw. schneller als Peter!
3.) Unbedingst Davids für Mittwoch terminierten Impftermin auf nach Berlin verlegen, falls möglich – ich fürchte nämlich, in unseres Doktoren Wartezimmer sieht es auch nicht anders aus…
4.) Freue ich mich auf Berlin…wir müssen bald in die detaillierten Treffenspläne einsteigen! Die sind viel wichtiger als alle anderen (Lauf-)Pläne :-)

Uli / Website (10.9.07 10:45)
Stimmt. Meine Schwägerin hat mich schon mit einem Restaurantverzeichnis versorgt. Da gibts alles von Algerisch über Mongolisch bis Vietnamesisch.
Ich würde aber eher Italienisch vorziehen. Und Charlottenburg.
Vorschläge?

Manu / Website (10.9.07 11:03)
Ich kenn’ mich doch nicht aus! Mein Bruder wohnt zwar in Berlin, aber der kennt eher so Sponti-Kneipen mit viel Rauch und Lärm – für uns ehrbare Sportsmänner und -frauen ziemlich ungeeignet.
Italiener finde ich schon mal gut, muss ja nicht so ein elitärer sein. Ein Mittelding zwischen Pizzabude und Nobelrestaurant halt.
Wann holst Du denn Deine Startunterlagen ab? Vielleicht kann man da schon mal Hallo sagen? (Frage richtet sich natürlich auch an Hase und Charly)
Uli, mach doch mal ne Tabelle! Diesmal müssen die o’Hasis dann aber auch alles eintragen, sonst oder

(10.9.07 11:04)
Das war der falsche Schmeili! Sollte der hier sein:

Uli / Website (10.9.07 11:23)
Oh, oh, bei Manu kommt schon die Vorwettkampf-Aggressivität auf! So ists richtig

Hase / Website (10.9.07 12:20)
Manu, Uli schreibt doch, dass er jetzt nicht nur den Längsten hat, sondern zudem auch noch den Härtesten!!
Wo soll das noch hinführen??

Uli, super, wie du drauf bist.
Echt, find ich kasse, das muss ich ganz neidlos anerkennen

Charly und ich kommen bereits am Freitag in Berlin an und wollen dann vielleicht gleich unsere Startunterlagen abholen, weil da wohl noch nicht so viel los ist.
Was den Treffpunkt betrifft – soll ich mal meinen Lieblingsschwuli Markus fragen? Der ist doch nun schon so lange Berliner und kann uns bestimmt was Nettes empfehlen. Das mach ich, ja?

Ich freu mich so

Carsten S / Website (10.9.07 12:56)
Hallo,

ich melde mich mal ungefragt aus dem Off. Falls außer Vorsicht Dich noch etwas hindert, unter 3:20 zu laufen, ist es Dein eher geringer Trainingsumfang. Fehlendes Tempo ist es jedenfalls nicht.

Gruß,

Carsten (der gut Rede weil keine Familie hat)

Charly / Website (10.9.07 12:57)
Hohoho
Den Härtesten, Hohoho.
Hase, Hase.

Ja, ich hätts ganz gern am Freitag die Unterlagen zu holen. Da wird noch richtig Platz sein.

Zum Futtern würd ich auch lieber Italienisch vorziehen.
Pizza kennt man im Allgäu schon

Manu / Website (10.9.07 13:00)
So, Uli, nun stehste aber mächtig unter Druck, oder? Wenn der Carsten das aus dem Off schreibt, dann muss da was dran sein!
Füg also 3:20 h in die neue Tabelle ein als Zielzeit, weitere Rubriken bitte Lokalitäten, Bierversorgung, Kuhfladen usw:-)

Hase / Website (10.9.07 13:03)
Was? Ich hab doch gar nichts Schlimmes gesagt?

Boah, unter 3:20, Uli!
Das wär doch was? Das machste!
So strebsam wirste nie wieder sein, das schaffste, wir treiben dich da schon hin!!

Uli / Website (10.9.07 13:09)
Hallo Carsten aus dem Off, vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich bin mit Dir einer Meinung. Wobei ich die fehlenden Kilometer eher vor den finalen acht Wochen sehe. Außerdem bin ich im Grunde meines Herzens ein Jammerbock, die mentale Einstellung spielt also eine große Rolle und die hängt auch von der Tagesform ab.
Drei Stunden am Sonntag weg zu sein plus anschließender eingeschränkter Belastbarkeit ist leider nur punktuell in der Familie vermittelbar. Insofern träume ich nicht von unter 3:20.

Manu / Website (10.9.07 13:25)
Drei Stunden am Sonntag weg zu sein plus anschließender eingeschränkter Belastbarkeit ist leider nur punktuell in der Familie vermittelbar. Das hast Du aber schön und trefflich formuliert! Darum mache ich 2008 ja auch Wettkampfpause! (Wahrscheinlich).

Uli / Website (10.9.07 15:17)
Ja, ja, Manu, schon klar ;-)


Helmut / Website (11.9.07 09:13)
3:20h? Friel und Gordo nennen das “goal inflation”. Sehr gefährlich mein Freund. Also – stick to your goals … und hol’ Dir die letzte noch offene PB .

peace Helmut

So wird das nichts

Wer sich über die Überschriften der letzten Beiträge wundert – Casting, Recall usw. gehört, oder besser gehörte, zum in der Familie gebräuchlichen Vokabular der vergangenen Wochen. Meine Ziehtochter war nämlich bei “DSDS” und ich durfte sie begleiten zum ersten Casting. Genauer gesagt zum Vorcasting, in dem die Kandidaten für die telegene Dieter B.-Show ausgesucht werden.
Interessant, wer da alles meint sich präsentieren zu müssen und überzeugt ist, das auch noch gut zu machen. “Ulrich nimm ein Buch mit,” dachte ich mir, “Fernsehen bedeutet viel warten!” Natürlich habe ich das Buch vergessen und so saß ich mit der zunehmend lustloseren Ziehtochter geschlagene drei Stunden im Münchener Künstlerhaus neben Lenny Kravitz und harrte der Entscheidung der Jury. Mein Mädel war in der ersten Gruppe dabei, die Vorsingen durfte. Nach eigener Angabe gab sie ihr Bestes und auch von der Jury und den vor der Tür wartenden Mitstreitern wurde eine sehr gute Leistung bestätigt. Woran ich nicht zweifelte und auch heute nicht zweifle.
Gegen Mittag wurden noch Jubelszenen gedreht, was nochmal eineinhalb Stunden dauerte, weil ja alles nicht beim ersten Mal klappte. Auch nicht beim zweiten bis vierten Mal. Fernsehen funktioniert immer noch wie Kirchenbauen im Mittelalter – Try and error. Nur dass beim Error nicht der Verantwortliche aus der Stadt gejagt wird.
Um halb zwei dann die Entscheidung. Eine Runde weiter kommen ein junges, Dieter B.-kompatibles Hascherl, das leider nicht besonders gut singen kann (hatte meine Ziehtochter gehört), ein Altrocker Ende dreißig und mit wehendem Haar sowie zwei Kasperle, die wohl in der nächsten Runde für die Volksbelustigung und lustige Jurykommentare herhalten müssen. Außerdem noch etwa fünf bis sechs andere, über die ich nichts sagen kann.
Nicht das Ausscheiden an sich war das frustrierende für meine Ziehtochter. Die Erfahrung war hart, dass beim Fernsehen nicht primär das Können zählt, sondern nur die Quote. Und vor allem, dafür einen ganzen Tag, zudem ihren Geburtstag, geopfert zu haben. “Nie wieder bewerbe ich mich bei irgendeinem Casting!”, war die definitive Aussage. Ich wäre da nicht so rigoros. Nur würde ich ihr empfehlen, das nächste Mal ein Dirndl anzuziehen und “Heidi” zu singen.

12.9.07 14:04 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (12.9.07 17:58)
Boah – ich finds ja schon irre, dass sie da vorsingen durfte !

Ansonsten hast du sicher völlig recht – dass nicht das Können zählt, sondern die Quote.
Und ansonsten finde ich (meine ganz persönliche bescheidene Meinung), dass deine Ziehtochter nun eigentlich einen Grund zur Freude hat, dass sie sich nicht nochmal dem Urteil von einem Herrn Bohlen aussetzen muss.

Manu / Website (14.9.07 11:16)
Jetzt gibt es schon einen neuen Eintrag, und ich wollte doch hier noch was schreiben.

Zum einen: wahnsinnig mutig, dass sie sich getraut hat, sich diesem Rummel zu stellen!

Zum anderen: Gut, dass es nicht geklappt hat.

Klar, erstmal ist das wohl eine Enttäuschung, die eigene Leistung nicht “gewürdigt” zu sehen – aber wenn sie begabt ist, singen kann und den Willen hat, Musik zu machen, ist der harte, steinige Weg über die Kleinstauftritte, vielleicht eigene Band, viel besser, als die schnelle Nummer mit Bohlen und Co.
Ich finde das so erbärmlich, was die mit ihren Kandidaten abziehen, angefangen vom “Vorführen” der gesammelten Peinlichkeiten bis hin zu dem Nachsingen irgendwelcher abgeschmackten Schnulzen.
Ich habe mir mit Sonia die beiden ersten Staffeln angeschaut, zum letzten Mal dann was mit diesem “Nevio”, der kurz vor Schluss gegangen ist bzw. gegangen wurde. Danach war sogar meine Tochter so bedient, dass diese Sendungen nicht mehr eingeschaltet werden, die einzige sinnvolle Form der Verweigerung.
Superstars sind aus keiner dieser Formate hervorgegángen, nur Glühwürmchen, die nach kurzer Zeit wieder in die Bedeutungslosigkeit gefallen sind. Sowas würde ich Deiner Ziehtochter nicht wünschen.

Hase / Website (14.9.07 11:17)
Das hast du schön geschrieben, Manu


Uli / Website (14.9.07 11:24)
Ich denke, jeder halbwegs intelligente Mensch sieht das so wie Du, Manu. Schön, dass Sonia auch schon geheilt ist.
Ich bin froh, dass mein Ziehkind diese Erfahrung gemacht hat und vor allem nicht weiter gekommen ist. Immerhin hat sie ihren ersten Schultag in der neuen Schule versäumt und weitere wären gefolgt. Und für was das alles? Ne, ne, ist schon gut so. Priorität hat erst mal der Schulabschluss und dann irgendwas mit Pferden, da hängt nämlich wirklich ihr Herzblut dran.
Die Singerei, der Grad des Talents sei mal dahingestellt, ist nur ein Hobby. Sie wollte das mit DSDS halt mal ausprobieren und ist nun endgültig davon geheilt :-)
Ich finde sowieso, dass man bei “Wer wird Millionär” viel einfacher zum großen Geld kommt ;-)

Was war das?

Unerwartet strahlte gestern die Sonne vom Himmel und ich freute mich auf ein schönes Lauftraining bei angenehmen Temperaturen. Viermal 2000 m auf der Bahn standen auf dem Programm, gefolgt von jeweils 1600 m Trabpause. Zielzeit ca. 4:20/km. Die hatte ich mir auch wirklich vorgenommen, entgegen dem Rat von Peter, ruhig schneller zu laufen. Ich habe nämlich das dumpfe Gefühl, mich mit dieser Anweisung ins Übertraining zu laufen. Das wäre mehr als ärgerlich.
Also locker ins Stadion gelaufen, noch eine Ehrenrunde und los ging’s. Der erste Tempolauf recht ordentlich in 8:19 Minuten, also eigentlich zu schnell. Die Beine waren schon zu Beginn schwer und mir wurde es zunehmend (zu) warm.
Trabpause, nächste Runde, 8:35, am Schluss fast am Limit, Mist.
Trabpause, nächste Runde, 8:38, unter Aufbietung aller Reserven. Der Schweiß rann in Sturzbächen herunter, ich hatte die Schnauze voll. Okay, Trabpause, mal sehen, ob der vierte 2000er noch geht. Eine Grundschulklasse betrat das Stadion um eine Sportstunde zu absolvieren. Zu meinem Leidwesen benötigte sie aber nicht die Laufbahn. Dann hätte ich nämlich einen hervorragenden Vorwand gehabt, sofort nach Hause zu laufen. So musste ich nochmal ran. Erste Runde 1:43, zweite 1:45, 1000 m in 4:25. Ich hatte restlos fertig. Noch 200 m drangehängt und das Training war für mich beendet. Auch wenn Meister Greif mich als Weichei beschimpfen und Peter sich an den Kopf tippen würde.
Im Schneckentempo lief ich nach Hause, steckte den Kopf unter den Wasserhahn und trank diesen anschließend leer. Die Beine brannten, der Kreislauf wollte auch nicht mehr so recht und der Schweiß floss noch eine Stunde später in Bächen den Kopf runter.
Was war los? Seit dem letzten langen Lauf quält mich eine bleierne Müdigkeit. Für mich ein Alarmzeichen für ein mögliches Übertraing. Deshalb ließ ich den für Dienstag geplanten Tempodauerlauf über 10 km ausfallen. Dafür am Mittwoch ein mittelschneller Lauf über 9 km. Vielleicht war das nicht das richtige. Natürlich war es nach den verregneten und kühlen letzten Wochen gestern ungewohnt heiß.
Sicher ist nur, an Peters Tempoempfehlungen werde ich mich nicht mehr halten. Mein Ziel für Berlin sind die 3:30 und da gibt Meister Greif wesentlich moderatere Tempovorgaben. Außerdem sind die richtig harten Tempoeinheiten nun sowieso vorbei. Ich denke, Übertraining sollte kein Thema mehr sein, zumal es mir heute schon wieder blendend geht. Wenn ich nur eine Bitte äußern dürfte – könnte am 30. September jemand die Heizung ausschalten?

14.9.07 10:49 verlinken / 10 Kommentar(e) / kommentieren

Der Expertenhase / Website (14.9.07 11:23)
Uuuuuli. Mööönsch.
Wenn du einfach nur die Ratschläge vom Expertenhasen befolgen würdest, dann wär das nicht passiert.
Also: WENIGER IST MEHR.

OK?
Alles wird gut

Uli / Website (14.9.07 11:26)
Ja, ja, schon gut! Aber wer hört denn schon auf Hasen?

Wie siehts eigentlich mit der Lokalität aus?

Manu / Website (14.9.07 11:30)
Und wer hat für mich in Duisburg die Heizung runtergedreht, hä? Also bitte keine Extrawürste für Herrn Uli.
Außerdem war es hier bis gestern lausig nass-kalt, ich habe heute morgen erstmal wieder die warme Flanellbettwäsche aufgezogen.
Aber heute lässt sich die Sonne endlich mal wieder blicken, lieber das als frieren!
Wetterwünsche für Berlin hätte ich auch: Sonnig aber leicht bewölkt, kühle Luft, zum Mittag hin maximal 20°
Das wäre doch schönes Lauf-und Groupie-Wetter, oder?
Ach ja: ist das gemeinsame Mahl denn dann für Samstag vorgesehen? Ich muss allmählich meine Termine sortieren:-)

Uli / Website (14.9.07 11:35)
Duisburg? Was war in Duisburg?
Manu, 20° sind viel zu warm. So viel Hitze sind wir nach dem Sommer doch gar nicht mehr gewohnt. 15° reichen doch völlig.

Ach ja, Samstag 16:00 Uhr werfe ich jetzt mal in den Raum.

Manu / Website (14.9.07 11:43)
Uli, ich schrieb zum Mittag hin! Da ist Deinereiner doch längst im Ziel, und unsereiner hat noch ein Stündchen vor sich. Ich trag’ eh meinen Cowboyhut, da kann mir das bisschen Sonne nichts anhaben. Allerdings überlege ich noch, wie ich am besten die Boots vortäusche. Wenn ich zwei Lederbänder so zuschneide, dass sie mit Klettverschluss genau in der Kniekehle halten, und dann Lederfransen drannähe, wäre das doch sehr cowboyesk, oder? Und auf der Messe ergattere ich hoffentlich noch so ein neumodisches Laufröckchen, wie die schnelle Kerstin es trägt.
Und mit einem Lasso greife ich an den Getränkestationen zu, hah, endlich keine lästigen Zwischenstopps mehr!
Samstag, 16 Uhr klingt vorzüglich! Wo?

Der Expertenhase / Website (14.9.07 11:44)
15° sind viel zu wenig!!
Ich will doch in Berlin nicht frieren!!

Öhm, ach ja stimmt, die Lokalität, da war doch was.
Am Wochenende sprech ich mit Markus, versprochen. Und dann machma einen felsenfesten Plan. Und dann kannst du deine Termine sortieren, Manu.
Nu machtma nicht so’n Stress!

Uli / Website (14.9.07 11:47)
Ich will doch in Berlin nicht frieren!!
Musst halt schneller laufen!

Charly / Website (14.9.07 12:07)
Pass bloß auf Uli, du bist an einem Punkt angelangt, an dem es nur noch bergab gehen kann. Schau bloß dass du es jetzt ruhig angehen lässt. Das geht ganz schnell, dass du überdrehst und das Ende vom Lied wär eine Verletzung.
Da wärst du nicht der Erste.

Kerstin / Website (14.9.07 12:24)
Uli, ich hab meine Meilen-Intervalle gestern auch nicht in der Zeit geschafft. Da sass mir wohl doch noch der HM in den Knochen. Mir ist immer schlecht geworden, wenn ich zu schnell wurde.

Manu, mit den Fransen gehst du eher als Indianer durch als als Cowboy!

Und ich finde, ihr solltet euch nun wirklich nicht ueber Hitze beschweren. Ich waere froh, wenn es mal 20 Grad waeren! Oder wenigstens 25. Aber so kalt ist es meist nicht mal nachts.

Viele Gruesse aus Florida
Kerstin


Helmut / Website (14.9.07 13:53)
Mal wieder gebe ich zwei Weisheiten aus meiner ach so geliebten Triathlete’s Training Bible zum Besten – kostenlos versteht sich:

1) Stick to your goals
2) Better be slightly undertrained than slightly overtrained at race day

*daumendrück* für 3:29:xx

Ausgestrebert

35 km, davon die letzten 15 mit Endbeschleunigung. Das wäre das Programm für’s Wochenende gewesen. Daraus geworden sind 0 km logischerweise ohne Endbeschleunigung.
Der “Einbruch” bei den Tempoläufen letzte Woche war wohl nicht auf Übertraining zurückzuführen. Vermutlich hatte ich da schon den Infekt in mir, der mich nun flach gelegt hat. Nicht so schlimm zwar, aber doch ausreichend, um mir dieses Wochenende Sportpause zu verordnen.
Heute werde ich, nachdem es langsam wieder bergauf geht, einen ganz gemütlichen Lauf wagen. Dann sehen wir weiter, was in Berlin noch möglich ist. Lieber jetzt die Erkältung als in der Woche vor dem Marathon, sage ich mir. Und so ganz verschwunden kann die Form ja auch nicht sein. Alles wird gut!

17.9.07 11:50 verlinken / 27 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (17.9.07 12:06)
Ich weiß nicht, wie ich bisher in diesem verseuchten Haushalt ohne Erkältung überleben konnte. Stefan röchelt wie ein Sterbenskranker, und am Samstag merkte ich ein Kratzen im Hals. Sonntag kratzet es immer noch, aber nur ganz leicht, und gelaufen bin ich dann ja planmäßig. Danach hat es nicht mehr gekratzt, und ich war auf alles gefasst – dass es die Ruhe vor dem Totalausfall aller Systeme ist, oder so was ähnlich Schlimmes.
Aber heute hab ich nur ein ganz kleines bisschen Kraten im Hals, und eine etwas zue Nase. Und da ja nun auch nicht mehr viel trainiert wird, hoffe ich, dass die bösen Viren sich nicht einnisten können.

Lieber jetzt als in zwei Wochen, das sehe ich genauso. Der eine ausgefallenen lange Lauf bei Dir wird sicherlich nichts daran ändern, dass Du in Berlin super läufst!
Was hast Du denn für den Sonntag geplant, da steht ja nochmal was mittellanges an, oder? Vor Duisburg habe ich eine Woche vorher 18 km gemacht, nicht zu viel und nicht zu wenig, fand ich optimal. Sonst bin ich am Sonntag vor dem M immer noch 20 km gelaufen, ich glaube, das ist etwas zu viel.
Alles wird gut, mindestens!
Manu

Uli / Website (17.9.07 12:22)
Toi, toi, toi, Manu, dass das so bleibt.

Ja, der Lauf am Sonntag. Greif empfiehlt ja einen lockeren, gemütlichen 35er. Aber nachdem das bei mir bis jetzt nicht so hingehaut hat, werde ich mir das sehr gründlich überlegen. Auf jeden Fall werde ich den Lauf, wenn irgendwie möglich, auf Samstag verlegen. Und auf max. 3 Stunden begrenzen, also ca. 30 km. Aber nur unter der Voraussetzung, dass sich meine Erkältung die nächsten zwei Tage verflüchtigt hat.
Am besten, Du frägst am Freitag nochmal.

Manu / Website (17.9.07 12:29)
Greif empfiehlt ja einen lockeren, gemütlichen 35er.

Das ist doch jetzt ein schlechter Scherz, oder? Aber ich entsinne mich, irgendwann auch mal diesen Countdown für alte Säcke und heiße Öfen runtergeladen zu haben, und ja, genau, man ist dann ja 35er mit EBS gewöhnt, da sind 35er ohne EBS ein Spaziergang.
Aber mal im Ernst, Du hast weder regelmäßig 35er mit EBS gemacht, noch hast Du Dich an diese gewöhnt, und ein 35er im langsamen Tempo ist für Dich momentan auch keine Sache, die Du auf dem linken Zeh läufst.
Also mein nicht erbetener Ratschlag: Spiel noch nicht mal mit dem Gedanken!
Tust Du ja auch nicht, 30 km klingen schon besser. Ob die aber in Deinem Fall was (positives) bringen, dzu sollen sich mal die Triathleten oder evtl Carsten äußern – ich persönlich finde es zu viel, so eine Woche vorher.(???)

Uli / Website (17.9.07 12:39)
Also 35er zu laufen war nicht das Problem, zumindest nicht die beiden Male, die ich es gemacht habe (auch wenn es “nur” 33,4 bzw. 34 km waren). Bestenfalls eine Motivationssache. Und von daher würde ich mich besser fühlen, wenn ich wüsste, dass ich es noch drauf habe. Auch um mein Renntempo festlegen zu können, weil ich da jetzt natürlich ein bisschen unsicher bin.
Mein Problem ist nicht das Tempo sondern die Ausdauer bzw. das anfängliche Tempo durchzuhalten, auch wenn es weh tut. Also 30 km für den Kopf, wenn Du willst. Natürlich werde ich die Strecke so legen, dass ich auch 25 daraus machen kann.
Vielleicht taucht ja Carsten aus dem Off nochmal hier auf und gibt mir einen Rat, würde mich freuen.

Lars / Website (17.9.07 21:15)
Hi Uli,

35 am letzten WE vor dem Marathon sind Geschmackssache, ich laufe mittlerweile nur noch 25. Mit der Erkältung im Rücken würde ich an Deiner Stelle auch nicht wirklich mehr machen.

Vorschlag: Lauf die 25 am Samstag mit mir, flacher Teil des dürren Forstes, ungefähr 5:15 / km…

Grüße aus SGB
Lars

Reiner / Website (18.9.07 08:03)
dzu sollen sich mal die Triathleten oder evtl Carsten äußern

Da können wir Triathleten schon nicht richtig Rad fahren und jetzt sollen wir auch noch Marathon-Tipps geben
Als ich 2005 meinen bis dato letzten Marathon gelaufen bin, bin ich am WE davor auch bisschen über 3 Stunden gelaufen und Marathon ging richtig gut. Aber mit Erkältung im Rücken würde ich auch eher zu lockeren 25 raten

Uli (18.9.07 08:48)
Hey Lars, das ist ja mal ein richtig guter Vorschlag. Wann? Wo? Hat der Forst auch flache Teile? E-Mail doch mal kurz Deine Wünsche.

Okay, Ihr habt mich überzeugt – 25 km reicht. Wenn das so viele empfehlen wirds wohl schon richtig sein. Danke.

Lars / Website (18.9.07 23:47)
Hi Uli,

wie wäre es einfach um 8:00 morgens, Treffpunkt wie beim letzten Mal (=Elsendorf)? Dann über’s Appersdorfer Forsthaus Richtung Norden und da wird es dann ja gleich flacher. Ich such uns ne Strecke aus…

Bin heute abend nach der Arbeit noch meinen letzten 35er gelaufen, werde am Samstag also eventuell noch etwas muskelmüde sein :-)

Manu / Website (19.9.07 07:57)
Bin heute abend nach der Arbeit noch meinen letzten 35er gelaufen, werde am Samstag also eventuell noch etwas muskelmüde sein :-)
Der eine hat ausgestrebert, aber für Ersatz ist ja gleich gesorgt!
Also, ich bin gestern sage und schreibe 8 km gelaufen, und die waren schwerer als die 31 am Sonntag. So besch*** habe ich mich schon lange nicht mehr bei einem Lauf gefühlt. Gut, dass ich ja schon ein alter Hase bin (im Gegensatz zu unserem jungen Hasenhüpfer) und weiß, dass das so sein muss u d dass dann bestimmt alles gut wird!

Hase / Website (19.9.07 08:18)
Öhm – der “junge” Hasenhüpfer geht auch schon gewaltig auf die 36 zu, nur mal so anmerk
Und, Manu, ich find das lustig, was du da erzählst, weil ich in der Woche vor meinem ersten Marathon einen 8-km-Lauf gemacht habe, an den ich mich noch ganz genau erinnern kann – der hat mich restlos fertiggemacht! Ich war danach total erschüttert und überzeugt, dass meine Idee, Marathon laufen zu wollen, absolut größenwahnsinnig ist.
Also: alles im grünen Bereich!

Manu / Website (19.9.07 09:27)
Alles eine Frage der Perspektive, 36 ist hüpfermäßig jung!
Sogar der Uli ist noch ein vergleichsweise junger Hüpfer! Ich beantrage für Samstag den bequemsten Stuhl als Alterspräsidentin, vielleicht noch ein Sitzkissen extra!!!

Uli / Website (19.9.07 09:34)
Sitzkissen natürlich beheizt, is klar. Vielleicht noch eine Wärmflasche für die Füße. Und eine Flasche Doppelherz!
Immer diese Ansprüche, tsts.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich mit 36 das sportlich erfolgreichste Jahr meiner Karriere hatte? Also, Hase, halte Dich ran – wir wollen Rekorde sehen!

Manu / Website (19.9.07 09:58)
Jetzt stress doch den Hasen nicht so, Uli! Das mag er doch nicht leiden;-)

Hase / Website (19.9.07 11:34)
Nein, das mag er in der Tat nicht leiden!
Er will einfach nur Spaß haben und diesen verdammten Marathon finishen, und wenn es das Letzte ist, was er tut!
Gestern bin ich fünf Kilometer gelaufen und war mir danach sicher, dass mir jetzt aber bestimmt die Achillessehne wehtut, übrigens. Ich krieg sie schon noch so weit

Uli / Website (19.9.07 11:59)
Und wenn Du sie dann soweit hast, müssen wir dann alle sterben?
Ich gehe jetzt laufen! 35 km oder so

Hase / Website (19.9.07 12:20)
Wir müssen alle sterben, mindestens, jawohl
Boah, Uli, willst echt noch einen 35er machen vor Berlin? Ist das echt nötig? Du hast doch eh schon die (!) Längsten. Ist das wirklich vernünftig?

Manu / Website (19.9.07 12:46)
Hase, dann ist Uli ja jetzt mindestens 3 Stunden weg! Können wir in der Zwischenzeit sein Blog zuspammen!
Weißt Du, dass ich diese Achillessehne noch nie, wirklich ohne Scheiß noch niemals gespürt habe? Woran liegt das, wenn man die nicht spürt? das ist doch bestimmt auch nicht ganz normal, oder?

Hase / Website (19.9.07 13:04)
Au ja, let’s spam
Charly, machst du auch mit?

Manu, nicht wundern, einfach nur freuen.
Guter Rat von mir

Bei mir trifft übrigens haargenau das Gleiche für meine KNIE zu. Noch nie gespürt, nicht mal ansatzweise. Aber ich beschwer mich nicht, nö

Manu / Website (19.9.07 13:08)
Och doch, die Knie die tun’s bei mir bestimmt nicht mehr lange.
Ich bin überzeugt, irgendwann die Quittung dafür zu erhalten, dass ich meine Knie so schnöde ignoriere. Andererseits – andere Leute haben Verschleiß wegen Übergewicht und müssen dann Knie-OPs über sich ergehen lassen. Hören die etwa auf zu essen? Na also! Wenn’s mich dann irgendwann mal trifft, habe ich vorher wenigstens kein Übergewicht gehabt, so!

Hase / Website (19.9.07 13:15)
Wieso, tun sie dir denn weh, deine Knie, Manu?
“Die tun’s nicht mehr lange”…. so negativ darfst du aber nicht denken!

Charly / Website (19.9.07 13:25)
Charly sag was!
Was!
Du sollst nicht ‘Was’ sagen, du sollst was sagen!
Wassagen!

Hase / Website (19.9.07 13:36)

Ich glaub, Charly will uns beim Spammen helfen, Manu

Uli (19.9.07 15:03)
So, bin wieder da. 35 km mit 34 km Endbeschleunigung.

Haha, war ein Witz! Spammt nur weiter, ich muss schon wieder weg. Männer haben scheinbar nicht so viel Zeit, die müssen ARBEITEN!

Hase / Website (19.9.07 15:10)
Ja bist du denn jetzt lang gelaufen oder nicht, Uli?

Wie es aussieht, muss ich sowieso alleine spammen… Manu ist verschwunden, und Charly ist mittlerweile auch am Streben für Berlin
So macht das aber keinen Spaß

Uli (19.9.07 15:57)
Ein einsamer Hase vor der Kiste – das darf nicht sein!
Natürlich bin ich nicht lange gelaufen (für Marathonläuferverhältnisse). Nur 15 km im Marathontempo bzw. was ich meine laufen zu können. Ein bisschen ins Grübeln bin ich jetzt aber gekommen. Zur Spaßfraktion werde ich in Berlin vermutlich nicht gehören.
Wann hast Du denn Feierabend?

Manu / Website (19.9.07 15:59)
Um 11:59 Uhr hat er sich verabschiedet, um 15:03 Uhr meldet er sich zurück – d.h. er ist tatsächlich gelaufen, 35 Kilometer oder so in drei Stunden. Vielleicht hat er sich aber auch nur 3 Stunden aufs Sofa gelegt, oder hat auf dem Klo gesessen…wir werden es nie erfahren…aber abgerechnet wird in Berlin!!!


Hase / Website (19.9.07 16:48)
Auf dem Klo gesessen

Na ja, Uli, ob du zur Spaßfraktion in Berlin gehörst oder nicht, das entscheidest nur du. Da muss man halt entscheiden, was wichtiger ist – beim Marathon ein paar Stunden lang Spaß haben oder nach dem Marathon ein Leben lang eine schöne Zeit mit nach Hause nehmen

So wie es aussieht, werden sowieso nur Charly und ich zur Spaßfraktion gehören, oder, Manu?…..

Ich habe um fünf Feierabend und gehe dann gleich laufen. Hier ist herrliches Wetter, Sonne und schön frisch. Und dann werd ich schon anfangen zu packen, nur noch zweimal arbeiten, und dann flieg ich am Freitag in die Hasenmannarme, ich freu mich so!!

Wie schauts denn nu mit deiner Kerstin aus, Uli, kriegt die frei?

Vor-Wettkampf-Gedanken

Gestern hatte Guru Greif 15 km im geplanten Marathontempo vorgesehen. Wenn ich mich nicht erkältet und seinen Plan konsequent befolgt hätte, wäre ich am Wochenende einmal 15 und einmal 35 km gelaufen, davon 15 mit Endbeschleunigung. Tatsächlich fand keines von beiden statt, so dass man nicht von einer Vorermüdung sprechen kann und somit die Aussagekraft des Tempodauerlaufs nicht so groß war.
Also lag die Intension des Laufes darin, festzustellen ob das lockere Dahintraben in etwa dem entsprechen würde, was ich mir für den Marathon vorstelle. Das wären zwischen 4:50 und 4:55 pro km Forerunnerzeit, das heißt in Echtzeit noch 3 Sekunden dazu. Was effektiv daraus geworden ist, kann man hier sehen:
Tempolauf

Man könnte meinen, alles in bester Ordnung. Aber warum schmerzten nach acht Kilometern schon meine Oberschenkel? Nach zwölf Kilometern kam der üble Schmerz im Zehengrundgelenk, den ich fast schon vergessen hatte. Okay, die leichten Probleme mit dem Kreislauf geben sich noch, wenn die Erkältung 100%ig abgeklungen ist. Aber sonst? Soll ich langsamer angehen und die 3:30 von vornherein vergessen? Oder ist das alles nur Vorwettkampf-Panikmache? Wahrscheinlich, denn am Sonntag in einer Woche ist sicher alles perfekt und ich werde schnell laufen und Spaß haben. Jawoll, chakka!

20.9.07 09:12 verlinken / 5 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (20.9.07 10:26)
Hm – da ich selber ein Extrem-Paranoia-Hase bin, kann ich dir auf deine Frage nicht wirklich sachlich antworten.
Wirklich kann das wohl keiner.
Vor-WK-Panikmache ist mit Sicherheit dabei, und die darfst du auch nicht unterschätzen, deren Einfluss ist sehr groß.
Wie wichtig sind dir denn die 3:30? Schon ziemlich, oder? Die hättest du schon gern in der Tasche, gell?
Ich denke, es ist jetzt zu früh, sich diesbezüglich wirklich festzulegen. Dein Gefühl am Morgen vor dem Marathon wird dir sagen, wie du ihn angehen solltest.
Aber eines ist sicher: Berlin wird schööôn

Manu / Website (20.9.07 10:32)
Moin Uli,

ich seh nix, also nur ein rotes X statt Bild oder was immer da auch zu sehen sein soll.
Darüberhinaus scließe ich mich Frau Hase an (vor allem, weil das ja auch meine Strategie ist;-): einfach am Sonntag, d. 30.9. morgens früh um 6 Uhr die Nase aus dem Fenster halten und checken: Regnet es? Windet es? Stürmt es? Schneit es? Ist es heiß? Ist es kalt? Lebe ich? Werde ich sterben? Bin ich doch schon tot? Und dann nach sorgfältiger Prüfung aller dieser Fragen ganz spontan entscheiden!

Uli (20.9.07 10:43)
Das sind ja mal gute Ratschläge. So ähnlich habe ich mir das auch gedacht. Vorher jeden Kilometer auf die Sekunde genau planen, alle Eventualitäten berücksichtigen, Plan A bis F entwerfen. Die Pläne dann spätestens am 30.9. in die Mülltonne pfeffern und nach Gefühl laufen.
Das A und O ist sowieso, keine Gehpausen zu machen. Wenn ich das schaffe, dann stimmt auch die Endzeit.
Jetzt könnt Ihr über mich herfallen – Gehpausen??? Neeeeiiiin, niemals! Weichei, Schlappschwanz usw.
Ja, bin ich

Hase / Website (20.9.07 10:59)
GEHPAUSEN???!!!??!!

Es ist vollbracht

Mit dieser biblischen Aussage beschließe ich das aktive Marathontraining. Was jetzt kommt ist Ruhe, lockeres Laufen, Erholung und mentale Einstimmung. Für meine Form habe ich das mir mögliche getan. Wenn ich sie jetzt nicht habe, gibt es keine Möglichkeit mehr, etwas daran zu ändern. Zum Glück gehöre ich nicht zu den Zeitgenossen, die auch am Tag vor dem großen Event noch meinen, nicht ausreichend trainiert zu haben. Ich bin sicher, für mein Ziel genug getan zu haben, auch wenn nicht alles optimal gelaufen ist .
Die gelaufenen Kilometer der letzten zwölf Wochen entsprechen denen in der Vorbereitung zu meinem zweiten Berlin-Start 1996, bei dem ich meine noch heute gültige Bestzeit gelaufen bin. Insofern sehe ich die Endzeit gelassen. 3:30 wird wohl nur dann drin sein, wenn ich einen optimalen Tag erwische. Realistisch dürften eher 3:35 bis 3:45 sein. Ein paar lange Läufe hätten noch ganz gut getan und dafür eine Erkältung weniger. Aber es ist wie es ist, basta.
Am Samstag war der letzte “lange” Lauf über knapp 25 km. Lars, der Blog-Kollege und Berlin-Starter, war für die Strecke verantwortlich. Flach hatte er versprochen und das war sie auch, zumindest für niederbayerische Verhältnisse. Seltsamerweise ereilen einen bei so einem Lauf immer die komischsten Gebrechen. Mal schmerzt das Knie, von dem man bisher noch nie eine Meldung bekommen hat. Dann jammert die Achillessehne, aber nicht die, die sonst immer schmerzt, sondern die andere. Der Kreislauf kommt sowieso erst nach zehn Kilometern in Fahrt. Dafür meldet sich der Rücken nach 15. Zwischendurch eine Schwächephase, in der man sich fragt, wie man das Tempo und noch ein bisschen schneller in einer Woche weitere zwei Stunden durchhalten soll.
Am Ende dann ist alles gut. Die Sonne schien, der “lange” Lauf (Merke: ein Marathonläufer setzt “lange” in Anführungszeichen, wenn es nur 25 km sind) war schon Samstag Vormittag beendet, das Wochenende lag noch vor mir. Lars verabschiedete sich zum Rasenmähen und auch auf mich wartete der Garten. Es gab schon so manchen langen Lauf, nach dem ich zu nichts mehr in der Lage war, weil alles weh tat. Diesmal war es so, als wäre ich nur kurz gejoggt. Keine Schmerzen, keine Müdigkeit, genau so, wie es sein muss, wenn man gut für einen Marathon trainiert hat. Der wesentlich anstrengendere Teil des Tages war die Wühlerei im Garten.
So kann ich nun guten Gewissens sagen – Berlin ich komme!

24.9.07 09:20 verlinken / 8 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (24.9.07 10:23)
Moin Uli,

da haben wir unsere letzten “langen” Läufe also ganz ähnlich empfunden, nur dass ich abgesehen vom immer mal wieder muckenden Knie keine Zipperlein hatte. Außerdem war es bei mir ja auch wirklich kein langer Lauf, noch nicht mal in Gänsefüßchen – trotzdem, wird schon gutgehn!
Jetzt werde ich die viele Freizeit genießen, die man plötzlich hat, wenn man nicht mehr laufen “muss”, oder nur noch ganz wenig. Einmal 7, einmal 5 km, und dann wahrscheinlich den Frühstückslauf in Berlin. Hatte ich schon mal gefragt, ob Du den mitmachst? Ich war bis vor kurzem unschlüssig, denke nun aber schon, dass ich den mitjogge, anschließend frühstücke und dann (hoffentlich) rauf auf’s Boot und dauerrelaxen bis zum Italiener:-)

Uli / Website (24.9.07 10:30)
Frühstückslauf bin ich nicht dabei. Am Tag vorher mache ich nichts, weil mir das erfahrungsgemäß nicht bekommt. Musst also den Joghurt alleine schlabbern (mit den 15000 anderen)

Manu / Website (24.9.07 10:37)
Joghurt? Ich dachte, es gibt lecker Brötchen oder sowas…hmmm, für Joghurt lauf’ ich nicht;-)
Ich war ja in Hamburg von den Frühstücksläufen immer ganz begeistert, fand auch, dass das genau richtig war, so 6 superlangsame Kilometer. Sonst bin ich auch am Tag vorm M immer noch 5 km langsam gejoggt. Aber da hat natürlich jeder seine eigene Strategie.
Mein Bruder kannte das Lokal übrigens auch und sprach von bester Pizza in Berlin! Hmmm, ich liebe Pizza…und Sonia sowieso:-)
Aber es gibt wohl auch noch andere Speisen!
Is nich mehr weit!!!! Ich hatte noch nicht erwähnt, dass ich mich freue und tierisch nervös bin, oder?

Uli / Website (24.9.07 10:42)
Echt? Du bist nervös? Beim 18. Marathon?
Aber jetzt wo Du es sagst bzw. schreibst – so ein ganz kleines Kribbeln verspüre ich auch schon.

So wie es aussieht, wird es nicht heiß . Ein wesentlicher Punkt für einen optimalen Lauf ist also schon mal erfüllt.

Manu / Website (24.9.07 11:51)
Marathons hin oder her, aber es ist das ERSTE MAL BERLIN!!! Und das finde ich schon ziemlich aufregend, ja doch, total!
Wenn man bedenkt, dass damals eigentlich alles mit dem Gedanken an den Berlin Marathon anfing…und vernünftig, wie ich natürlich immer bin und seinerzeit schon war, fand ich das nach vier Monaten Lauftraining dann doch etwas gewagt! Den zwei Damen, die das Projekt Berlin-Marathon damals ersonnen hatten, habe ich dann abgeraten, und sie haben es auch sein lassen. Anderthalb Jahre später dann die Premiere in Duisburg, und jetzt erst, viele Jahre und Marathons später, fahr’ ich nach Berlin!!!

Hase / Website (24.9.07 13:04)
Echt, Manu, das ist schon dein 18. Marathon??!! Boah. Staun. Irre!

Ich hab mir ja sagen lassen, dass diese ganzen Wehwehchen, die ihr da bei eurem letzten Langen verspürt habt, völlig normal sind und sogar ein gutes Zeichen.
Langsam mache ich mir Sorgen, weil ich die nicht hatte

Hey, das freut mich aber, dass du auch schon Gutes über unser Lokal gehört hast. Genau dasselbe hat Markus eben auch gesagt – obwohl er noch nie da war, glaube ich.
Das wird arg nice!!
Ich freu mich fei auch

Manu / Website (24.9.07 14:18)
Aber eigentlich bin ich erst 14 Ms gelaufen, und hoffe, dass Berlin mein 15ter wird:-)
Weil ich nämlich dreimal das Ziel nicht erreicht habe, deswegen zählen die eigentlich nicht!
So richtig tut mir aber auch nichts weh, aber das kommt schon noch. Dafür habe ich ein rotes Auge, so eine richtige Einblutung da, wo sonst das Weiße ist. Wenn das bis Sonntag nicht besser wird, werde ich die Taktik wechseln und nicht als Cowgirl, sondern als Zombie (passend zum Ärzte Video;-) laufen!


Reiner / Website (25.9.07 10:59)
Dann wünsche ich mal allen Teilnehmern schon alles Gute, viel Erfolg und wenig Schmerzen. Das wird schon!

Vorwettkampfgedöns

16°, Regenwahrscheinlichkeit 23% – Windstärke 2-3, bestes Marathonwetter am Sonntag.
Habe ich was falsches gegessen oder ist das schon wieder ein Virus, der in meinem Bauch wütet?
Ruhepuls ist okay, also kein Problem.
Ich muss was trinken.
Warum nur habe ich so schwere Beine?
Soll ich morgen Schwimmen gehen?
Lieber nicht, ich will mir keine Erkältung einfangen.
Was sticht da im Knie?
Warum wird es jeden Abend so spät, bis ich ins Bett komme?
Langsam sollte ich das Packen anfangen.
Was brauche ich alles?
Laufoutfit ist klar. Chip. Startunterlagen. Gel kaufe ich auf der Messe. Fahrkarte nicht vergessen.
Wie war das nochmal mit dem ÖPNV?
Was ist denn das für ein Wetter? Ich will heute noch laufen und mich dabei nicht erkälten.
Ich muss jetzt wirklich was trinken.
Die Achillessehne schmerzt auf einmal.
Der Rücken auch.
Aber die Zehen nicht.
Mist, ich muss noch zum Frisör – das Auge läuft schließlich mit.
Was esse ich heute? Nudeln?
Nein, Kartoffeln mit Bohnen habe ich gestern doch eingekauft.
Und viel trinken dazu.
Ein kurzer Blick auf den Greif-Trainingsplan. 5x 1000 m im Marathontempo.
Kann er gerne machen – ich nicht.
Ist der Marathon-Hase schon nervös? Bestimmt. Und Manu sowieso. Die haben bestimmt zu wenig trainiert.
Ich nicht.
Charly sicher auch nicht.
Lars erst recht nicht.
Ich freue mich auf das Wochenende.

Fortsetzung folgt.

26.9.07 09:23 verlinken / 10 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (26.9.07 09:32)
Klasse
Man spürt richtig, wie aufgeregt du bist.
Also ich bin ja gar nicht aufgeregt

Hase / Website (26.9.07 09:41)
Übrigens: Charly war gestern auch noch beim Frisör
Und heute geht er wieder Golf spielen, während ich laufe.
(38 km mit Endbeschleunigung auf den letzten acht Kilometern.)
Nee, is’n Witz

Nochmal ‘ne organisatorische Frage, wo wir schon gerade hier sind: treffen wir uns nun eigentlich am Freitag bei der Startnummernausgabe? (Würde ich gerne!)
Wann?
Und wo ist die überhaupt?

Uli / Website (26.9.07 09:45)
Nein, mich nicht, weil wir erst um 22.00 Uhr in B ankommen. Da gibts, glaube ich, keine Startnummern mehr.
Wo die Ausgabe ist? Lies mal das Heftchen, das sie Dir geschickt haben. Ist gut geeignet, um die Nervosität zu bekämpfen!

Manu / Website (26.9.07 10:24)
Moin zusammen,
das Auge läuft mit, ha, der war gut! (Mein Auge besonders, wenn’s weiter so schön rot bleibt;-) Meine Nase läuft auch mit, übrigens! Und der Hals!

Soso, unsere Herren sind eitel und haben jetzt die Haare schön!
Ich habe gestern mal die Farbe aufgefrischt, aber zuhause, ohne Frisör!
Hase, sofern uns hier die Seuchen nicht total dahinraffen, können wir uns Freitag an der Stratnummernausgabe treffen! Wir werden uns doch hoffentlich erkennen, oder? Mich erkennst Du an den knapp 2 Metern an meiner Seite, halt also nach großen Männern Ausschau;-)

Uli / Website (26.9.07 10:27)
Ah, Manu hat den Längsten…

Manu / Website (26.9.07 11:08)
Das hat doch nie jemand ernsthaft bezweifelt, oder?

Lars / Website (26.9.07 22:41)
Gottogott, ich war schon seit einer Woche nicht mehr beim Frisör… ich glaub’, da muss ich auch noch mal hin *GGGG*…

Wünsche Euch allen in Berlin viel Erfolg und natürlich werden wir bei diesem Lauf jede Menge Spaß haben und massenweise super Zeiten laufen…

aber das wissen wir ja sowieso schon seit Monaten, oder?

Schöne Grüße
Lars

Uli (27.9.07 09:11)
Ja, Lars, das habe ich mir am Samstag schon gedacht – wasn das für ne Hippiefrisur?
Ich hoffe nur, dass es uns nicht so ergeht wie einst Samson, dem der Haarschnitt ja bekanntlich alle Kräfte geraubt hat.

Auch Dir viel Erfolg und Spaß.

Hase / Website (27.9.07 10:30)
OK, Manu, so machen wir das. Ich halte dann nach einem 2-Meter-Zwockel Ausschau. Öhm. Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
Wie geht es denn dem Zwockel? Besser hoffentlich? *ganz viele heilende Schwingungen rüberschick*

Hier regnet und windet es heute wie blöd. Kann also nur noch besser werden.

Nochmal zum Thema Frisör. (Da ich irgendwie keinen eigenen Blogeintrag mehr gebacken kriege, muss ich mich halt hier auslassen.) Ich war vor einer guten Woche auch nochmal beim Frisör und finde meine Haare jetzt wunderbar, außer, dass sie absolut nicht mehr Marathontauglich sind – ich kann sie nämlich nicht mehr zusammenbinden, zu kurz!!! Was machma denn da? Berlin absagen?? Panik.
Aber sonst ist alles gut

Charly und ich machen heute einen Ausflug in meine Geburtsstadt, das schöne Würzburg.
Falls ihr uns vermisst

So, jetzt hab ich aber mal wieder genug gespammt.
Nur eines noch: ich freu mich


Helmut (27.9.07 14:22)
Uli, Uli Uli …. mach Dir doch keine Kopf.

Was habe ich unlängst für nen T-Shirt Aufdruck gelesen:

“Du läufst Marathon?
Wie süß!

swim-bike-run
3,8-180-42,2″

Viel Erfolg in Berlin – hau richtig rein.

peace Helmut

Marathontempo

So, jetzt steht es fest! Ich werde definitiv so laufen wie dieser Herr hier:

Sieht recht dynamisch aus und die Zuschauer freuts auch. Vor allem, wenn einer eineinhalb Stunden später so ins Ziel rennt.

27.9.07 14:52 verlinken / 3 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (27.9.07 21:19)
Alles klar, Uli.
Größenwahn ist immer gut
Bist du schon aufgeregt?

Kerstin / Website (27.9.07 22:26)
Waer das nicht genial?
So will ich auch mal laufen koennen!


Uli (28.9.07 09:13)
Und wenn es nur 1 km weit ist

Nein, Hase, ich bin nicht aufgeregt. Dafür bist doch Du zuständig. Nur voll im Stress mit der ganzen Packerei und Organisation.

Countdown

Die Sachen sind größtenteils gepackt. Nur noch einkaufen, damit das große Kind was zum Essen hat und wir für die Fahrt. Beim Frisör war ich auch noch nicht. Das gute am Marathonlaufen ist, dass sich der logistische Aufwand für den Wettkampf im Vergleich zum Triathlon in Grenzen hält.
Um drei Uhr fahren wir nach Ingolstadt zum Bahnhof, nachdem wir den Sohnemann vom Kindergarten abgeholt haben. So gaaaanz langsam komme ich in Wettkampfstimmung. Der abschließende Lauf gestern war zwar nicht so überzeugend, aber ich denke, es wird trotzdem ein gutes Rennen.
Noch ein kurzer Blick auf die Wetterkarte – max. 18°, bewölkt, Regenwahrscheinlichkeit 15%, Windstärke 1-3, alles super.
Okay, auf gehts. Ich hoffe, dass ich bald nach dem Lauf Gelegenheit habe, einen Bericht zu verfassen. Vielen Dank fürs Daumendrücken und die guten Wünsche.

28.9.07 09:42 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren


Kerstin / Website (28.9.07 21:32)
Ich wuensch dir ganz viel Spass und Erfolg in Berlin!


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