April 2007

30 04 2007

Manu ;-)

Es gibt Leute, die beweisen auch im fortgeschrittenen Alter von über 40 Jahren noch, dass man noch nicht zum alten Eisen gehört. Nein, ich meine jetzt nicht Henry Maske (obwohl das auf den auch zutrifft), ich gebe lieber mit Manu an, einer langjährigen Brief-/E-Mail-/Blogfreundin, die gestern eben solches gezeigt hat. Ich freue mich natürlich für sie, aber es schwingt auch einiges an Bewunderung mit, weil ich weiß, welche Tiefen sie sportlich auch schon durchlebt hat. Diese Standhaftigkeit (oder ist es Sturheit ;-) ) muss man erst mal besitzen.
Und natürlich ist sie auch Ansporn für mich. Nicht zuletzt, weil wir uns ja in Berlin treffen werden und da kann ich mich nicht so hängen lassen. Nicht dass sie mich vor dem Ziel noch überholt. Und mir womöglich noch ein fröhliches “We will rock you” ins Ohr brüllt.
Also, Manu, ich arbeite am Runners High. Vielleicht erklärst Du mir mal bei Gelegenheit, wie man das trainiert.

Letzte Woche war wieder mal durchwachsen. Am Freitag bekam ich auf einmal heftige Bauchschmerzen, die aber genauso schnell nach zwei Stunden wieder verschwanden. Mitgenommen hatten sie allerdings auch meinen Kreislauf, so dass ich den restlichen Tag ziemlich neben mir stand. Die Tempoläufe am Samstag ließ ich vorsichtshalber ausfallen.
Dafür lief es heute beim langen Lauf recht gut. Insgesamt war er zufällig 21,1 km lang. Erst am Schluss wurde es etwas schwer, ansonsten rannte ich locker und mit 5:18 recht schnell. So gesehen bin ich mit der Woche dann doch wieder ganz zufrieden, weil es ganz gut aussieht für Ingolstadt.

1.4.07 20:59 verlinken / 2 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (1.4.07 21:16)
Da hast du aber so recht, Uli – Manus HM-Erfolg
kann man gar nicht genug würdigen, jawohl

 

Manu / Website (2.4.07 08:17)
Moin Uli,

da bin ich aber stolz, dass ich Dir ein klein bisschen
als Vorbild diene;-) Aber es ist auch schon irre,
Mensch, wie lange “kennen” wir uns schon, das muss
doch nun auch schon bald 8 oder 9 Jahre her sein?
Und ich weiß noch genau, dass ich Dir damals schon
von meinem Formtief vorgejammert habe, und dass
ich superstolz war, einen (damals noch angehenden)
Iron-Man zu meinem “Bekanntenkreis” zählen zu dürfen.
Du hast damals für Deinen ersten Start in Roth trainiert,
glaube ich jedenfalls.
Ja, damals gab’s noch kein Forum, in dem man sich mehr
oder weniger schlaue Tipps abholen konnte, und vom
Bloggen hatte ich noch nie was gehört. Es gab anfangs in
meiner guten Stube wohl noch nicht mal einen PC. Wie
habe ich mich immer über Post aus dem Allgäu gefreut!!!
Dann kam ja privat einiges ins Schlingern, und irgendwie
verloren wir uns aus den Augen. Bis dann auf einmal ein
OnkelUlrich bei LA auftauchte! :-) ))
Hach, was freu ick mir auf Berlin!
Nach dem Marathon ist vor dem Marathon…sobald
Duisburg gefinisht ist, fang’ ich an, auf Berlin hinzufiebern!!!
Gruß
Manu

Against the wind

Gegen den Wind zu laufen ist anstrengender als mit Rückenwind. Wer hätte das gedacht? So kam es, dass ich mich heute richtig auspowern durfte trotz relativ gemäßigten Tempos. Viermal 2000 m können ganz schön anstrengend sein. Die Zeitvorgabe von 8:17 bis 8:37 Minuten pro Kilometer schaffte ich gegen den strammen und böigen Nordostwind das erste mal nur gerade so. Dafür war ich aber so platt, dass es beim zweiten mal nur noch zu 8:52 reichte.
Doch dann umgedreht und den Wind im Rücken, das muss doch abgehen wie die Hölle. Dachte ich. Gefühlte 3:45 waren es am Anfang bestimmt. Doch, oh je, zwar schneller, aber mit 8:42 wieder nur knapp über dem Limit. So kann man sich täuschen.
Wie sagt schon Papa Greif: der letzte Teil ist der wichtigste Teil des Trainings. Nur deshalb holte ich nochmal alles aus mir heraus, Lust hatte ich allerdings keine mehr. Und, oh Wunder, es wurde noch einmal eine 8:36. Das wiederum gibt mir Hoffnung, mental ist scheinbar alles in Ordnung. Wenn das in Ingolstadt auch der Fall ist, interessieren vier mittelprächtige Tempoläufe keinen Menschen mehr.

4.4.07 21:02 verlinken / 13 Kommentar(e) / kommentieren

Scarlett Häschen / Website (5.4.07 09:31)
Oh wei, Uli, da sagst du was. Ich stimme dir ja so zu !
Ich hasse Gegenwind beim Laufen. Ich habe tausendmal lieber
Regen als Wind. Aber da haben wir nun einmal keinen
Einfluß drauf, was ?

 

Uli / Website (5.4.07 11:52)
Bei mir ist das noch schlimmer. Ich mag keinen Gegenwind und
keinen Regen. Am Liebsten eigentlich 20°, Sonne mit ein paar
Wolken und ein laues Lüftchen. Wo kann man sowas bestellen?

 

Scarlett O’Hasi / Website (5.4.07 12:31)
HEUTE hier bei mir im Burgund.
Ich freu mich auf meinen Lauf heute abend nach der Arbeit

 

Uli (5.4.07 12:37)
Ok, dann bestelle ich mal 3 Wochen von dem Wetter. Wie
lange ist die Lieferzeit? Vor allem, was kostet das?

 

Helmut (5.4.07 21:40)
Was mich wirklich irritiert mein Freund, ist die Zeitvorgabe
von 8:17 bis 8:37 min/km(!). Du meinst doch für die beinen
km oder?

 

Anonsten: Ich mag Gegenwind beim Laufen – beim Radfahren
nicht. Ich finde bei Gegenwind kann man irgendwie über
sich hinauswachsen. Irgendwie ist das “Härte”. Das geht aber
nur wenn man nicht auf den Pulsmesser kuckt.

 

Manu / Website (6.4.07 07:59)
Ich hätte gern von dem bestellten Wetter auch noch was ab.
Lieferzeit kann etwas länger sein, Wunschtermin in 3 Wochen! :-)

 

Hab auch erst gedacht, der arme Uli, jetzt baut er
aber ganz mächtig ab, macht Kilometerintervalle in 8 min! :-) ))

 

Scarlett O’Hasi / Website (6.4.07 08:48)
Also ich sags euch ganz ehrlich, ich behalte mein Traumwetter
heute ganz egoistisch für mich, ich bin nämlich neidisch, ihr habt
heute Feiertag und ich nicht ! So !

 

Manu / Website (6.4.07 09:24)
Wie man sich doch täuschen kann! Dachte ich doch immer,
das Hasi sei eine ganz Nette – jetzt entpuppt sie sich als egoitisch
und geizig! Dann behalt Dein Wetter doch, Hasischatz…hier
scheint nämlich auch die Sonne:-)))
Und das Arbeiten nicht vergessen, gell? ;-)

 

Scarlett O’Hasi / Website (6.4.07 11:57)
Boah – jetzt hast du’s mir aber gegeben, Manu !
Ich bin ENT-SETZT !!!

 

Meinst du, Uli sieht es uns nach, daß wir seinen Blog
jetzt zum Rumzicken mißbrauchen ?

 

Manu / Website (6.4.07 15:36)
Uli schweigt dazu…:-) der kennt sich aus, hat ja
genug Weibsblder zuhause. daher weiß er: Aus
Zickenterror hält mann sich vornehm heraus.

 

Hasi, soll ich Dich mal neidisch machen? Ich bin
eben 30 sonnige Kilometer gelaufen. Ich darf noch,
und Du musst Dich schonen *ätsch’ ;-)

 

Uli, das war das letzte Mal, versprochen! Ab sofort
geht’s nur noch um Deine 8er Intervalle! ;-)

 

Gruß
Manu

 

Lars / Website (6.4.07 15:47)
Uli, mal ne ganz andere Frage -
bist Du bei Eurem Crosslauf in Mainburg mit dabei?
Werde wohl mal meine Schuhe ins Auto werfen und mitlaufen…
Und: Respekt für’s Durchhalten des Tempotrainings!

Grüße aus SGB
Lars

 

Scarlett O’Hasi / Website (6.4.07 15:49)
Und wo bleibt der Bericht in deinem Blog von diesem
sonnigen 30 er – häh ?
Mach mal hinne !
(Erklärung: Hiiiilfä, ist mir langweilig !!
Ich sitz immer noch im Büro und hab jetzt
definitiv nix mehr zu tun – kein Wunder, in allen Ländern,
mit denen ich zusammenarbeite, ist ja Feiertag. Ich will
Unterhaltung )

 

Uli (7.4.07 09:19)
Hilfe, Zickenkrieg in meinem Blog! Kaum schaut man mal
einen Tag nicht rein gehts schon drunter und drüber.
Und das am Karfreitag. Meine Damen, tut Buße und
geht in Euch. Sonst siehts schlecht aus mit dem Seelenheil.

@ Helmut (und alle anderen): Natürlich pro 2 km, ich bin
noch nicht unter die Walker gegangen. Gut aufgepasst.

 

@Lars: Freut mich, dass Du mitläufst. Diesmal werden
wir wieder auf der alten Strecke laufen, da kaum noch
mit Vereisung zu rechnen ist. Und ich werde mich
bemühen, unter 8 Min./km zu bleiben

 

Ein neuer Stern am Radlerhimmel

Seit heute ist mein Sohnemann stolzer Besitzer eines zwar gebrauchten aber trotzdem schönen Rades. Dank der Vorarbeit durch sein geliebtes Laufrad dauerte es auch nur etwa zwei Minuten, bis er darauf seine ersten Runden ohne Hilfe drehen konnte. Weitere fünf Minuten später lieferte er sich das erste Wettrennen mit mir (ich natürlich zu Fuß).
Die Feststellung, dass man damit auch durch den Dreck fahren kann, zauberte ein begeistertes Leuchten in seine Augen. Morgen präsentiert er das Vehikel dann stolz Oma und Opa, die selbst begeisterte Radler sind. Vor allem ist es da aber nicht so hügelig. Darum vermute ich, dass es eine längere Ausfahrt wird.

Und so sieht das stolze Gespann aus:
Radfahrer
Ein schönes Osterfest Euch allen.

7.4.07 21:43 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (8.4.07 07:48)
Was für ein süßes Bild ! Diese absolute Konzentration, mit der
er da sein neues bestes Stück lenkt, ist einfach hinreißend
Wie alt ist er denn ? Er schaut noch recht “jung” aus – andere fahren
da noch mit Stützrädern!

 

Manu / Website (8.4.07 10:52)
So richtig sportlich schon die Haltung, aus dem wird mal was!
Sag mal, ich habe jetzt schon so oft von den “Laufrädern”
gehört – ist das das Gleiche wie ein Roller? Meine Großen
hatten jedenfalls nichts, was Laufrad hieß, halt nur Roller
- daher kenne ich jetzt gar nicht den Unterschied. Was
kostet denn so ein Laufrad und ab wann lauffahren die Kids
damit? Kann David schon loslegen? (Okay, er muss
erstmal das Laufen noch weiter üben, das ist noch arg
ausbaufähig;-)
Österliche Grüße
Manu

 

Uli (9.4.07 16:51)
Also, Laufraäder sind wie Fahrräder, nur ohne Pedale und
Bremsen usw. Die Kinder können die Füße vom Boden
abstoßen und kommen so vorwärts. Es ist ganz praktisch,
weil man auch mal größere Strecken spazieren gehen kann ohne
sich einen Bruch zu tragen.
Juniors Laufrad war Marke Lidl, 39,90 €, erst
kürzlich wieder im Angebot. Seit letztem Frühjahr fährt er damit,
also im zarten Alter von zwei Jahren.
Damit wäre auch Hasis Frage beantwortet, ausrechnen musst
Du selber.

Sonnige Grüße
Uli

 

Hase / Website (9.4.07 20:26)
Ich habs hingekriegt

Ahhhh

Das hat lange gefehlt. Ein Lauf, der richtig Spaß macht, weil er keine Schinderei ist. Ich glaube, dass der Knoten geplatzt ist und ich endlich wieder das lange vermisste Niveau erreicht habe. Das bedeutet in meiner Welt, dass ich lange laufen kann, nichts weh tut, ich am Schluss nicht auf dem Zahnfleisch daherkomme und es keine Rolle spielt, wenn ich noch einen Haken schlagen muss, der noch fünf Kilometer zusätzlich bedeutet. Dann macht laufen Spaß!
So war es heute, am Ende wurde ich immer schneller, sogar schneller als im Trainingsplan vorgesehen, obwohl es trotzdem locker war. Ein Pulsmesser hätte mich vielleicht eines Besseren belehrt. Aber die Vernunft ist nicht immer bessere Wahl. So kam ich auf 22 km in einem 5:16er Schnitt. Das alles bei herrlichem Wetter und in sommerlichen Klamotten. Was will man mehr.

Anschließend der (letztendlich gelungene) Versuch, die Truppe zu Hause dazu zu bewegen, zu Fuß ins Restaurant zum österlichen Mittagsmahl zu gehen.
Tochter (18): “Ach nö, so eine Schei**!”
Ziehtochter (16): “Was, zu Fuß?!? Spinnt ihr, da gehe ich nicht mit!”
Sohn (3), weinerlich: “Ich will nicht in den Wald!”
Nach ausführlicher Diskussion (”Wir gehen nicht in den Wald sondern durch den Wald und außerdem gibts da keinen Wolf.”, “Es ist nur ein Kilometer, den werdet ihr wohl gerade noch schaffen!” usw.), eiskalter Erpressung (”Dann gibts auch keinen Osternest!”) und einem Machtwort seitens meiner Frau und mir zogen wir dann doch noch los.
Während des Spaziergangs kamen Erinnerungen hoch an längst vergangene Bergwanderungen mit vielen Tränen, Radtouren mit plötzlich auftretenden, unerklärlichen Lungenbeschwerden, Kulturtrips nach Rom zusammen mit zwei höchst interessierten Teenagern. Seltsamerweise sind diese Erinnerungen nicht unbedingt die schlechtesten. Ich habe die Hoffnung, dass doch nicht Hopfen und Malz verloren ist und nicht alle Versuche, den Damen was beizubringen, vergebens waren.
Auch heute war es dann letztendlich nicht soooo schlimm.

9.4.07 20:43 verlinken / 2 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (10.4.07 07:49)
Schön, dass der Laufknoten geplatzt ist! Dies
Osterwochenende lud ja förmlich dazu ein, Spaß
am Laufen zu haben! Das muss jetzt bis Ende
September einfach nur so bleiben!
Und ansonsten: Ihr stellt aber auch unmenschliche
Anforderungen an Eure Kinder. EINEN Kilometer
gehen, ganz ausgeschlossen, so etwas zu verlangen! ;-)
Wir waren ja auch im Düsseldorfer Volksgarten
spazieren, Ohne großen Sohn (der weilte bei seiner
Freundin), dafür mit Jüngstem und Tochter, die
gelangweilt guckend immer schön Abstand hielt,
damit man nicht denken musste, dass sie zu uns gehört. ;-)
Gruß
Manu

 

Hase / Website (10.4.07 08:32)
Zu Absatz 1: Schöön

 

Zu Absatz 2: Hihi, die Jugend. Ich war genauso.
Also: sowas kann sich ändern, nur die Hoffnung
nicht aufgeben

Porno : Bayern 1:0

Da wir uns bei unserem mäßigen Fernsehkonsum kein Premiere leisten wollen, Fußball-Championsleague jedoch fast nur dort gezeigt wird, kam ich gestern auf die Idee, mit dem Sat-Receiver einen Sendersuchlauf zu starten. Ich wusste, dass die Österreicher und Tschechen das Spiel gestern live übertragen würden.
Voller Spannung erwartete ich die Dinge, die sich da auftun würden. Und siehe da, durch etwa 250 Programme konnte ich mich anschließend durchzappen. Gut, die gebräuchlicheren waren mir schon bekannt. Auch die meisten Regionalprogramme. Bis auf WDR Münster. Ab etwa Programmplatz 60, nachdem ich 9Live hinter mir gelassen hatte, wurde es erst richtig interessant. Bisher war ich immer der Meinung, dass bei 9Live der niedrigste Wert einer Programm-Intelligenzskala erreicht wäre. Die muss aber noch um einiges in den Negativbereich hineinreichen. In munterer Reihenfolge wechselten sich Shoppingkanäle mit Pornoanbietern ab. Man(n) könnte mit allen Arten von Frauen Kontakt aufnehmen, dick, dünn, alt, jung, groß, klein. Ich kam gar nicht mehr hinterher mit dem notieren der vielen SMS-Nummern. “Sende Anita an 6666″ oder so ähnlich. Mal sehen, wie die Handyrechnung nächsten Monat aussieht.
Hey, Leute, das war ein Scherz!!!!
Dazwischen mogelte sich ab und zu ein Sportkanal. Nein, nicht Eurosport oder DSF, sondern so einer, wo ein vom Solarium verbrannter Muskelberg vollbusigen Aerobic-Ladys den Ausfallschritt auf einem Stepper oder so erklärt. Natürlich mit Detailschwenk über den Ausfallschritt hin zur Großaufnahme des Vollbusens.
Um die Moral zu wahren, werden hin und wieder Kanäle gestreut, die einiges an Understatement verraten. “God-TV” – na, wenn man da sein Seelenheil nicht (wieder)findet. Oder “Bibel-TV”, mein Favorit. Gestern mit Live-Übertragung von einer Segnungs-Zeremonie. Um was es ging habe ich leider nicht verstanden, der Priester hat so genuschelt.
Und so kam ich allmählich über Al-Jazeera, EuroNews, verschiedene französische, polnische, tschechische, indonesische (?), türkische und arabische Sender an das Ende der Palette. ORF habe ich auch gefunden, aber nur ORF1, Fußball kommt leider immer auf ORF2. Und Tschechen-TV bringt auch nichts.
Aber mal ehrlich, eigentlich war das Programm wesentlich kurzweiliger als das verlorene Spiel der Bayern. Und gewonnen habe ich wieder mal die Erkenntnis, dass andere Dinge wesentlich geistreicher sind, als Fernsehen. Nasenbohren zum Beispiel.

12.4.07 21:31 verlinken / 5 Kommentar(e) / kommentieren

Ha! (12.4.07 21:57)
Als ich in die digitale Sat Welt eingestiegen bin – ich
wurde gezwungen, da mein analoger Receiver das
Zeitliche segnete – ging es mir ebenso.

Passend zum Thema: Ich wollte auch Fußball kucken
und freute mich schon, weil ich einen Sender
Namens “FreistoßTV” entdeckte. Yes! Von nun an
Fußball total. Pustekuchen: Dreimal darfst Du raten
was FreistoßTV wirklich sendet. Ein Tipp: Fußball
ist es nicht.

Hase / Website (13.4.07 09:38)

Bohr schön, Uli

P.S. Du, Uli.
Ich bin fei inzwischen ein kleines bißchen aufgeregt

Manu / Website (13.4.07 15:46)
Also, ich bin beim Zappen noch nie über
Programmplatz 23 oder so hinaus gekommen.
Irgendwie gibt es hier auch nicht mehr Programme,
oder man müsste endlos weiterzappen.
Ich weiß aber noch, wie schockiert ich war, als ich
“damals”, also als Stefan noch in Düsseldorf in der
Junggesellenbude lebte, war. Da hatte ich auch mal
so planlos rumgezappt und prompt diesen angeblichen
Sportsender erwischt, wo barbusige Mädels im
Stringtanga auf so einem Heimtrainer sitzen. Ich wusste
echt nicht, dass es sowas gibt! Als ich es gerade lustig
fand, kam dann auch schon die Werbung…oh mann,
da habe ich aber schnell abgeschaltet! Schamesröte!
ich bin doch so verklemmt!
Gruß
Manu
auch schon aufgeregt werdend. Ich mach’ Euch alle
fertig in den nächsten 14 Tagen. Ihr werdet meinen
Blog aus den Favoriten löschen:-)))

Hase / Website (13.4.07 19:07)
Bissu wohl schon aufgeregt, Manu ?? Hihi

Reiner / Website (20.4.07 07:04)
Also ich bekomme über Hausantenne nur 10
Programme rein, darunter auch ORF1 und ORF2
und bei mir kommt ChampionsLeague immer auf ORF1….!!!!!!!

Der Mainburger Crosslauf ist eine Veranstaltung, zu der ich ein gespaltenes Verhältnis habe. Entweder ich bin nicht in Form und mache dann als Helfer mit (was ich gerne tue) oder ich bin schlecht bis einigermaßen in Form. Dann laufe ich mit, was dann normalerweise in eine rechte Schinderei mit mäßigem Ergebnis ausartet. Auf jeden Fall ist es für ambitionierte Vereinsmitglieder eine Pflichtveranstung, so oder so.
Weil ich ja mitten im Halbmarathontraining stehe und die Form eigentlich recht brauchbar sein müsste, habe ich mich für die Lauf-Variante entschieden. Zumal planmäßig sowieso ein Tempodauerlauf vorgesehen war.
Um es kurz zu machen – es war eine rechte Schinderei mit mäßigem Ergebnis. Knapp acht Kilometer in 36:22 ist jetzt nicht so berauschend. AAAAAber
- es war sauwarm, besonders an dem kleinen Anstieg in der prallen Sonne mit Rückenwind
- der 10-km-Lauf gestern war auch nicht förderlich
- die relativ harten letzten Wochen steckten ziemlich in den Beinen
- der erste Kilometer war viel, viel zu schnell. Nach gut 500 m zeigte der Forerunner 3:56 an. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so schnell unterwegs gewesen zu sein. Klarer Fall von mangelnder Wettkampfpraxis auf kurzen Strecken.

Angesichts der Zwischenzeiten, die sich auf der zweiten Hälfte bei ca. 4:45/km einpendelten war es dann doch ein Ergebnis, das in Ordnung geht. Im Gesamtzusammenhang betrachtet und nicht als Einzelergebnis, will heißen, im Hinblick auf Ingolstadt. Außerdem war mein Kleiner mit Begeisterung dabei, hat mich jede Runde angefeuert und der Eistee hat ihm sichtlich auch geschmeckt. Vielleicht läuft er ja nächstes Jahr beim Kinderlauf mit, mal sehen.
Wer jedoch mein volles Mitgefühl hat, sind die armen Läufer und -innen, die sich morgen einen Marathon antun. Das wird bei den Temperaturen kein Spaß.

Und noch ein P.S. für Lars, meinem Forumskollegen (alias LocalZero) der sich so bald nach Hause verabschiedete. Ich war noch ziemlich im Unterzucker und noch nicht zu einem vernünftigen Gespräch in der Lage. Ich hoffe, Dir gings gut und Du bist mit dem Ergebnis zufrieden. Und alles Gute schon heute für Wien.

14.4.07 21:02 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (14.4.07 22:25)
Wer jedoch mein volles Mitgefühl hat, sind die
armen Läufer und -innen, die sich morgen einen
Marathon antun. Das wird bei den Temperaturen
kein Spaß
.
Ach, ich hoffe doch, dass es nicht ganz spaßfrei ist, im
Burgund und anderswo. Für einen Crosslauf in der Hitze
und einen viel zu schnell gerannten 1. Kilometer darfst Du
doch zufrieden sein. In der Heimat muss man sich halt
die Ehre geben, auch, wenn der Sommer auf den April fällt.
Ich werde jetzt aber schon paranoid: Die 10
Tageswetterpropheten vermelden trockenes Wetter bis 5 Tage
vor meinem M. Bestimmt kommt dann die große
Regenperiode und ich muss in eine Mülltüte gehüllt am
Start stehen:-( Wie ich das hasse!!!
Einen schönen Sonntag wünscht
Manu

Lars / Website (14.4.07 23:34)
Hi Uli,

das war ganz schon knackig heute, insbesondere an den
beiden Anstiegen und ich hätte nicht gedacht, dass
so ein relativ kurzer Lauf so schlauchen kann…

aber zu Deiner Beruhigung: Deine Antworten im Ziel waren
absolut verständlich :-) )) oder ich war auch noch so fertig,
dass ich eh nichts verstanden haben…

und nun freue ich mich schön riesig auf den morgigen
35-Km-Trainingslauf bei schön warmer Witterung ;-)

Schöne Grüße &
bis die Tage mal wieder

Lars

Manu / Website (15.4.07 08:05)
aber zu Deiner Beruhigung: Deine Antworten im Ziel waren
absolut verständlich :-) )) oder ich war auch noch so fertig,
dass ich eh nichts verstanden haben…

Der war gut! :-)

Lars / Website (15.4.07 08:34)
Rückwirkend betrachtet könnte ich jetzt wahrscheinlich
wirklich nicht mehr so 100%ig korrekt zitieren, über
was wir da im einzelnen noch geredet haben :-) ))

Aber so ist er, der Mainburger Crosslauf, selbst im
Zielbereich noch voll im Grenzbereich ;-)
Und das dann auch noch bei dieser ungewohnten Hitze…
und in unserem Alter :-) ))))

Schwimmen

Nach gefühlter jahrelanger Pause war ich gestern mal wieder beim Schwimmen. Erstaunlicherweise kann ich es noch einigermaßen. 5×400 m mit anschließenden 100 lockeren Metern hatte Peter als Hauptteil vorgegeben. Die ersten 400 m in 6:45 waren ganz okay. Weil die anderen aber schneller waren und ich nicht zweimal überholt werden wollte, beschloss ich, die Streckenlänge auf 300 m zu verkürzen. Vor allem aber hatte ich keine Lust mich groß zu schinden. Nach dem dritten 300er ging ich dann duschen, während die anderen noch einmal 400 m runterkeulten.
So war es eine ganz vergnügliche Stunde, das Tempo blieb in dem moderaten Bereich und am Ende hatte ich mit Einschwimmen insgesamt 2000 m beisammen. Doch nicht schlecht für einen derzeitigen Läufer. Die Tempoläufe heute werden dafür umso knackiger ausfallen.

17.4.07 09:51 verlinken / 2 Kommentar(e) / kommentieren

Helmut (17.4.07 16:17)
Oh wie ist das ungerecht! Bitte betrachte diesen Kommetar
als offizielle Beschwerde!

Das kann doch nicht sein. Schwimmt kaum – nein, falsch:
Schwimmt quasi überhaupt nicht – und dann macht er
400 in 6:45. Locker versteht sich. Man(n) will sich ja
nicht schinden.
Bist Du dabei vielleicht auch noch vorne geschwommen
oder war das wenigstens Wasserschattenlutscherei?
Hiermit fordere ich Dich auf mir sofort zu sagen was
ich falsch mache.
Spaß beiseite: Wie machst Du das nur?

cu Helmut

Uli (18.4.07 08:29)
Keine Ahnung. Es ging einfach gut. Herausragende
Technik eben ;-) Wasserschatten wars auch nicht,
nur zwischen Überholt- und abgehängt werden.
Ich habe Dich noch nie schwimmen sehen, von daher
kann ich auch schlecht sagen, was Du falsch machst.
Vielleicht wäre das ein Thema für unser nächstes Treffen.
Nebenbei bemerkt: Helmut, den Beitrag habe ich ganz
besonders für Dich geschrieben. Ich wäre enttäuscht
gewesen, wenn der obige Kommentar nicht gekommen
wäre
Aber Du bist ja noch jung!

Schallmauer

Nachdem die Bauarbeiten an der neuen Tartanbahn beendet sind und nur noch auf das Wachsen der umgebenden Begrünung gewartet wird, beschloss ich heute, das Oval inoffiziell einzuweihen. Was soll ich sagen? Die Bahn ist schnell! Sauschnell!!!
So schnell, dass ich die Vier-Minuten-Schallmauer bei meinen Tempoläufen geknackt habe. Und zwar viermal von insgesamt sechs 1000ern.
3:57/4:00/3:59/4:02/3:59/3:59 – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. So schnell war ich noch nie. Die beiden letzten waren hart, zugegeben. Aber noch nicht am allerletzten Anschlag. Vielleicht wird ja doch noch ein Läufer aus mir. Im Moment jedenfalls könnte ich Bäume ausreißen. Ingolstadt ich komme!

18.4.07 14:12 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (18.4.07 17:53)

Ja, Junge, das lese ich doch gern!
Ganz neue Dimensionen! :-)
Beim nächsten Mal bitte keine 4 mehr. Das ist
schlecht für mein Unterbewusstsein.

Liebe Grüße
Manu

Uli (18.4.07 20:27)
Oh, Mist, an das habe ich gar nicht gedacht. Wird
beim nächsten mal erledigt.

Hase / Website (19.4.07 08:47)
Ach so, die BAHN ist schnell ?
Ich würde eher sagen, DU bist schnell !
Super !

Charly (21.4.07 21:03)
Super Uli. Die Intervalle hab ich schon länger nicht
mehr gemacht. Ich bin letztes Jahr ständig an den
4 Minuten gescheitert. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft
ich die 4:01 stehen hatte. Klar geht ein Kilometer auch
schneller, aber nicht, wenn man noch 5 Intervalle
vor sich hat. Dann ist das nämlich saumäßig hart.
Glückwunsch zum deutlichen Durchbrechen der 4 Minuten

Operation Wolfsmilch

Was sich zunächst etwas rechtsradikal anhört ist für einen Hobbygärtner mit nicht allzu viel Erfahrung der Super-Gau. Meine Frau hat letztes Jahr von ihrer besten (???) Freundin ein paar Büsche dieses Gewächses mit dem lateinischen Namen “Euphorbia cyparissias” geschenkt bekommen. Dazu den Hinweis, dass man es sich nicht zu weit ausbreiten lassen solle. Diesen Hinweis nahmen wir allerdings nur so mit halbem Ohr zur Kenntnis und pflanzten die Teile großzügig vor, neben und hinter das Haus. Wo es fortan hübsch anzusehen sein Dasein fristete.
Ende des Jahres hatte es sich schon einigermaßen ausgebreitet, ein paarmal wurden auch Seitentriebe gestutzt in der Annahme, das sei ausreichend. Doch dieses Jahr nun wuchert das Mistvieh alles zu. Blumenbeete sowieso, den Rasen, Wege, nichts hält sie zurück. Mittlerweile schlingen sich die Wurzeln sogar an der Kellerwand entlang in die Tiefe. Wenn wir nun nicht einen Notfalleinsatz gestartet hätten, wäre es womöglich noch irgendwann im Keller zum Vorschein gekommen.
Das Blumenbeet an der Straßenseite haben wir heute geschafft. Ein weiteres steht uns noch bevor, sowie mehrere noch nicht so verseuchte Stellen im Garten. Und die Zeit drängt. Weil die Pflanze den Samen explosionsartig mehrere Meter weit verteilt (so habe ich eben nachgelesen) muss sie weg, bevor sie verblüht ist.
Lerning by doing eben.
Zum Glück hatte ich den langen Lauf schon heute morgen absolviert, denn jetzt hätte ich absolut keine Lust mehr. Von den Rückenschmerzen ganz zu schweigen. Der harte Teil der Halbmarathonvorbereitung ist nun abgeschlossen. Was jetzt noch kommt ist zwar auch noch einiges, aber bei weitem nicht mehr so anstrengend wie gerade die letzten drei Tage.
Freitag 15 km GA1, Samstag 4x 2 km GA2DL, will heißen zwischen 4:21 und 4:42 Minuten/km und heute 20 km GA1. Morgen ist Ruhetag und das ist gut so, ich bin nämlich schon etwas platt.
Angeregt durch Charlys Blog habe ich heute mal gezählt, wieviel Schritte ich pro Minute üblicherweise mache. Überraschenderweise waren es sowohl am Anfang als auch am Schluss immer so um die 170. So weit weg bin ich also gar nicht von den optimalen 180. Da geht noch was.

22.4.07 21:01 verlinken / 3 Kommentar(e) / kommentieren

Uschi / Website (23.4.07 13:56)

Oh. Wolfsmilch. Aha. Gut, dass die nicht in meinem Garten war
Mir reicht der Giersch, die Quecke und der Efeu, der
vom Nachbarsgarten rüberwächst. Wobei letzterer ja noch ganz
hübsch anzusehen ist.

Dann wünsche ich doch mal weiter viel Spaß beim Garteln.
Vielleicht legt ihr auch mal Mulchfolie auf die gerodeten
Beete. Die soll dabei helfen, unerwünscht Nachwachsendes
zu unterdrücken.

Grüne Grüße
Uschi

Manu / Website (23.4.07 14:54)

Hi Uli,

wie sieht die Wolfsmilch denn aus? Ach, ich googele
gleich mal…wobei, in unserem “Garten” wächst sowieso alles,
was der Wald so rüberweht.
Also rupfe ich tapfer Brennesseln, Disteln, Löwenzahn und
kleine Eichentriebe aus. Sind Maiglöckchen eigentlich auch
Unkraut? Die wachsen einfach so und werden immer mehr…
aber ich finde sie eigentlich ganz hübsch!
Gruß
Manu

Uschi / Website (23.4.07 21:18)

Darf ich dir hier antworten, Manu?

Wolfsmilch ist eigentlich ganz hübsch, so gelb halt.
Bringt immer Farbe in den Garten. aber wenn’s nur noch
gelb ist, na ja..

Brennesseln solltest du in einer Ecke ruhig ein paar stehen
lassen. Da, wo David nicht so leicht hinkommt. warum?
Schmetterlinge brauchen Brennesseln als Futter.

Und ich gäb was drum, hätte ich Maiglöckchen im Garten!
Bei meiner Mutter wucherten die auch immer so. Pass
aber bloß auf, dass David die nicht aus Versehen mal
probiert. Das wäre ziemlich fatal.

So, Uli, nun will ich deinen Blog nicht weiter zum Austausch
von Gartentipps missbrauchen

Lauftechnik

Seit ein paar Wochen bin ich Besitzer der “Laufbibel” von Matthias Marquardt. Er ist Verfechter der aktiven Lauftechnik, was bedeutet, dass man versucht möglichst natürlich zu laufen. Natürlich wiederum bedeutet so wie man barfuß läuft. Voraussetzung dafür ist, dass man diese Technik erst mal wieder erlernt. Und zwar vorsichtig und langsam über mehrere Monate hinweg. Beim Schwimmen ist es essentiell, eine gute Technik zu haben. Beim Laufen ist zwar die Technik nicht ganz so wichtig, aber ist das ein Grund, diese nicht zu verbessern? So will ich nun auch versuchen, auf diesem Gebiet ein gutes Niveau zu erreichen.
Auslöser waren die Schmerzen an der Achillessehne. Inzwischen habe ich ein bisschen mit verschiedenen Schuhen experimentiert. Bisher hatte ich im Training immer die super gedämpften und mit Pronationsstütze versehenen Laufschuhe an. Die Wettkampfschuhe waren nur für den Wettkampf da.
Nun habe ich sie auch im Training abwechselnd mit den neuen 12,99 €-Tretern vom Lidl angezogen und die schweren Schuhe nur noch gelegentlich benutzt. Die Achillessehnenbeschwerden wurden nicht stärker bzw. ich habe das Gefühl, dass das ganze Problem eher vom Sprungelenk ausgeht. Hier habe ich noch diverse Altlasten aus meiner Volleyballzeit.
Beim letzten langen Lauf dann noch ein Versuch mit Dämpfung. Das Ergebnis waren heftige Schmerzen am Innenband des linken Fußgelenks. Beim Nachvollziehen der Bewegung war es genau die Stauchung, die auftritt, wenn man den Fuß nach innen drückt (das war hoffentlich verständlich). Für mich ganz klar genau die Bewegung, die die Pronationsstütze verursacht. Bei den anderen Schuhen wird das Innenband aufgrund der vorhandenen (natürlichen) Pronation gedehnt. So wie es bei allen anderen Schuhen die ich anhabe eben auch ist.
Ich werde berichten, wie es in dieser Richtung weiter geht. Insbesondere werde ich einen Versuch mit Nike Free oder ähnlichem starten.
Wie unerlässlich eine gute Technik ist, habe ich gestern erfahren. Auf dem Trainingsplan standen 8x 100 m in je 21-22 Sekunden mit jeweils anschließenden 100 m Trabpause. Das ist ein Tempo von 3:30 – 3:40 auf 1000 m, ca. 36 Minuten auf 10 km oder 2:30 im Marathon. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so schnell laufen kann (länger als 100 m), aber es gibt jede Menge Leute, die das regelmäßig tun, auch in meinem Verein. Und ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich da einiges an der Schrittlänge nach hinten arbeiten muss, an der Beweglichkeit der Hüftstrecker, an der Wadenmuskulatur und so weiter und so fort. Die Kondition mal ganz außen vor gelassen.
Es gibt also viel zu tun den Sommer über. Der Grobplan sieht nun vor, von Mai bis Juli Schwerpunkt Lauftechnik mit Grundlagenausdauertraining zu Fuß oder mit dem Rad. Ab August gehts dann los mit dem speziellen Marathontraining für Berlin. Ich hoffe, dass ich dann nicht mehr die Probleme wie beim letzten Mal in München haben werde, wo mir schmerzende Fußballen fast das Aus beschert hatten. Eine Folge von zu weicher Dämpfung im Vorfußbereich in der Mitte, wie ich nun vermute.

25.4.07 16:11 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (25.4.07 21:27)

Hey, das hört sich gefährlich an, was Du da alles
vorhast in Sachen Technik! Aber die Marquard Bibel
ist wirklich supermotivierend! Als ich sie gelesen habe,
wollte ich alles möglichst schnell umsetzen…
tja, aber viel ist aus den Plänen nicht geworden.
Gibt’s die Lidl Schuhe eigentlich auch für Frauen?
Den dazugehörigen Thread kenne ich nur von der
Überschrift, habe da nie reingeschaut – sollte ich
das wohl mal tun…
Sonnige :-) Grüße
Manu

Enttäuschung

Gestern planmäßig 10 km GA1 gelaufen und anschließend vier Kilometer im Halbmarathon-Tempo. Gefühltes Tempo, das ich mir zutraue, über 21,1 km zu laufen. Doch, oh weh, heraus kamen nur ein Schnitt von 4:26/km. Eindeutig zu langsam für unter 1:33 Stunden. Aber natürlich gibts jede Menge Erklärungen:
- Es war zu heiß
- Die Beine zu schwer
- Das Frühstück noch nicht so lange her
- GA1 vorher zu schnell
- zu wenig getrunken
- Der Mond!!!
- Der Biorhythmus!!!
- Und überhaupt …

Viele gute Gründe, die Flinte nicht ins Korn zu werfen und sich frohen Mutes in die Regenerationswoche zu verabschieden.

27.4.07 21:59 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren

Hase / Website (2.5.07 07:00)

Und überhaupt, jawohl, du sagst es, Uli
Du schaffst das

Auf Cierpinskis Spuren

Weil es der Trainingsplan so wollte und ich zur Zeit in Halle weile, verschlug es mich in die Dölauer Heide. Dies ist das Trainingsrevier von Waldemar Cierpinski, dem bisher einzigen Marathon-Olympiasieger Deutschlands.
Eigentlich hätte die Überschrift mehr Manu gelten müssen, denn in Gedanken drückte ich ihr die Daumen für den heutigen Marathon. Die Vorzeichen standen günstig. Es war morgens recht kühl und es wurde auch tagsüber nicht so richtig warm. Davor hatte sie sich ja so gefürchtet.
Ich hatte einen angenehmen Lauf kreuz und quer durch das Waldgebiet. Hunderte von Läufern, Joggern, Nordic Walkern, Mountainbikern und Spaziergängern waren ebenso unterwegs. Es ist einfach ein ideales Trainingsgebiet. Da muss man ja gut Marathon laufen können, wenn man solche Möglichkeiten hat.
Um 9:15 Uhr war mein Lauf planmäßig beendet, Manus Lauf begann nun.
Punkt 13:15 Uhr war ich mit der Familie dann im Halleschen Zoo vor dem Gepardengehege. Der Gepard ist das schnellste Tier auf dem Land, allerdings nur über rund 300 m. Dies deutete ich als perfektes Omen für Manus Zieleinlauf knapp unter vier Stunden, der eben in diesen Minuten erfolgt sein dürfte.
Und tatsächlich, es war wohl so, denn die Zeit der heute wohl glücklichsten Gepardin war 3:56 Stunden!
Manu, wow, Du bist eine Heldin und ein Stehaufmännchen. Ich freue mich für Dich und bin sehr gespannt auf Deinen Bericht. Echt Klasse! Glückwunsch.

29.4.07 20:57 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren

Manu / Website (1.5.07 21:35)

Hi Uli,

wir waren heute auch im Zoo, in Dortmund! Dort gab’s
keinen Geparden, aber dafür einen mordlüsternen Orang-Utan.
Der hat gewartet, bis ein Tapir unter’m Baum stand und
dann hat er ihm einen dicken fetten Ast auf den Rücken
geworfen! Der Tapir hat einen Riesensatz gemacht, aber
sonst ist ihm nichts Schlimmes passiert.
Schön, dass Du zur richtigen zeit an mich gedacht hast!
das war bestimmt für den Endspurt gut!!!
Liebe Grüße
Manu

P.S: Hmm. soll ich in Berlin jetzt wirklich langsam laufen? ;-)
Ich hatte es ja so geplant, nur Sightsseeing ohne Ambitionen…
hmmm…

Hase / Website (2.5.07 07:01)
Was haste denn vor in Berlin, Manu ? Willste jetzt
die 3:30 knacken ??

Manu / Website (2.5.07 07:58)

Nee, nee, Hase, ich bin auf dem Teppich geblieben
und hebe jetzt bestimmt nicht ab.
Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich so im Nachhinein
nicht die Gehpausen rausgerechnet hätte …
da wär’ noch was drin gewesen. Der Toto, der mich
bis km 32 begleitet hat, ist hinterher noch abgegangen
- 3:44 h, der hat sich mit mir ziemlich geschont vorher.
3:50 h wären für mich vielleicht auch drin gewesen…
Uli, was hast Du in Berlin vor? Du bist zu schnell für
mich, aber wir können dann virtuell unser Training
vergleichen:-) Ach so, nee, ich trainiere vor Berlin
ja nicht, öhem…

Uli (2.5.07 09:43)

Manu, mir wird schon angst und bange vor Dir :-)

Ich werde wie immer versuchen die 3:30 zu knacken.
Ich bin zwar erst 41, aber ich will nicht noch vier
Jahre warten ;-)
Aber virtueller Trainingsvergleich ist gut, vielleicht überlegen
wir da mal was, auch Blogmäßig.

Gruß
Uli


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