Geiz ist billiger
Kaum war über ein Jahr vergangen, durfte ich letztes Wochenende mein Geburtstagsgeschenk zum Vierzigsten einlösen. Meine Holde hatte mir nämlich ein Wochenende in Cesky Krumlov, dem früheren Krumau, in Böhmen geschenkt. Die Oma versorgte derweil die Kinder. Vor allem der Kleine war glücklich, dass er endlich mal jemanden hatte, der sich den ganzen Tag ausschließlich mit ihm beschäftigte.
Anreise am Freitag, wo wir uns zunächst einen Überblick über die malerische Altstadt verschafften. Leider war es sehr kalt, so dass wir bald in die alte Mühle einkehrten um ein Abendessen zu uns zu nehmen und uns vor allem aufzuwärmen. Mir hätte eine böhmische Spezialität vorgeschwebt. Was wir jedoch vorgesetzt bekamen war eine Enttäuschung. Der Fisch meiner Frau war zwar frisch gefangen aber schon vor Stunden zubereitet und nun aufgewärmt serviert worden. Ich bestellte eine Art Geschnetzeltes nach “Besuch des Försters”. Der Besuch war aber auch schon eine Weile her, die Soße und die Beilage Fertiggerichte à la Maggi-Kochstudio.
Nach einem ebenso enttäuschenden Pappmaché-Kuchen am Nachmittag konnte es nur noch besser werden.
Weil die Hauptsaison erst am 1. April beginnt, setzte sich unsere Pechsträhne am nächsten Tag fort. Besichtigung des (sehenswerten) Schlossinneren? Geht erst ab 1. 4. Egon-Schiele-Museum? Geschlossen wegen Umbau. In unserer Not versuchten wir es mit dem Foltermuseum, was aber auch nicht so recht nach unserem Geschmack war. Wenigstens gelangten wir noch in den großzügigen Schlossgarten, den wir in strömendem Regen durchquerten.
Die anschließende Suche nach frischen böhmischen Spezialitäten zum Kaffee verlief wieder erfolglos. Im Angebot nur Fertigware oder Kuchen, der schon tagelang in der Auslage vor sich moderte.
Die Kirche war dann schnell besichtigt, da nicht allzu aufregend. Aber immerhin geöffnet. Der Rest des Tages wurde mit Stöbern in den vielen Touristen-Shops gefüllt.
Um das Wochenende nicht völlig im kulinarischen Fiasko enden zu lassen, beschlossen wir, am Abend im Hotel zu essen. Und dort wurden wir endlich entschädigt. Das Essen war hervorragend, mengenmäßig ausreichend und vor allem frisch zubereitet.
Weil meine Frau am nächsten Tag schon wieder Sehnsucht nach ihrem kleinen Hampelmann zu Hause hatte, starteten wir relativ zeitig die Rückfahrt. Zumal wir ja noch zum “Tschechen-Markt” wollten. Das ist ein Erlebnis für sich und das Vergnügen daran wahrscheinlich nur für Frauen nachvollziehbar. Tschechen gibts dort natürlich keine, sondern nur deutsch radebrechende Vietnamesen (”Frau komm schaue”). Kaufen kann man sämtliche Markenware, die man sich vorstellen kann. Echt gefälscht natürlich. Erstanden haben wir aber nur einen “Dolce & Gabbana”-Gürtel, den meine Ziehtochter in Auftrag gegebn hatte.
Frage: “Was kostet der?”
Antwort: “Billiger!”
Der Vietnamese bat uns in den hinteren Teil seines Verschlages und flüsterte uns einen Fantasiepreis zu. Nach einigem Gefeilsche bekamen wir das gute Stück für die Hälfte, allerdings nur unter Tränen des Verkäufers.
Mein Unbehagen steigerte sich immer mehr, je tiefer wir in die Zeltstadt vordrangen. Zum Glück war meiner Frau auch nicht wohl dabei, so dass wir bald wieder das Weite suchten.
Über die verschneiten Gipfel des Böhmer- und Bayerischen Waldes fuhren wir dann endlich nach Hause. Der Sohnemann begrüßte uns mit einem freudigen: “Oma, du kannst gehen, Mama und Papa sind wieder da!”
Gelaufen bin ich dann auch noch, lockere knapp 11 km. Am Schluss mit schweren Beinen – es gibt noch viel zu tun!
5.3.07 11:35 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren
Manu / Website (6.3.07 10:08)
Moin Uli,
ich habe mich so köstlich amüsiert beim Lesen …
bitte verzeih’ mir, ist ja ein bisschen auf Eure Kosten.
Aber Du hast das so nett beschrieben, ich kann es
mir alles bildlich vorstellen. Fällt wohl unter die Rubrik
“Öde Orte im März”, Euer Ausflugsziel;-)
Noch immer erheitert, eingedenk des “Billiger” (das ist
echt der Brüller;-) grüßt
Manu
Was ist nur los?
Es nimmt kein Ende. Letzte Woche war also die erste Woche der Vorbereitung für den Halbmarathon in Ingolstadt. Sollte es zumindest sein.
Dienstag Tempoläufe, sechsmal 1000 m. Ging gut, auch wenn die beiden letzten doch recht anstrengend waren. 15 km Dauerlauf am Donnerstag verschob ich umständehalber auf Freitag. Da waren es dann aber nur 12 km.
Samstag dann 8 km Tempodauerlauf. Geplant hatte ich zwischen 4:30 und 4:40 Minuten pro Kilometer. Das klappte auch ganz gut, auch wenn ich am Ende ziemlich platt war. Aber kein Wunder, nach den letzten Wochen, wo es mit Laufen ja nicht so gut ging.
Gestern sollte dann eigentlich ein langer Lauf stattfinden. Aber es ging nicht. Am Vormittag wühlte ich noch im Garten herum, was meinem Rücken nicht besonders gut bekam. Aber vor allem der Kreislauf machte mir gewaltig zu schaffen. Beim Aufstehen aus der Hocke war ich jedesmal froh, die Harke als Stütze bei mir zu haben, sonst hätte ich mich wohl öfter mal hingelegt. Verbunden mit etwas Übelkeit hatte ich danach zunehmend Schwierigkeiten, mich überhaupt zu etwas aufzuraffen. Nachmittags waren wir auf einer Geburtstagsfeier, wo ich mich am Büffet sehr zurückhielt. Und am Abend ging ich sehr zeitig mit Schüttelfrost ins Bett.
Heute geht es zwar schon wesentlich besser. Aber das flaue Gefühl im Bauch ist noch immer da. Ich vermute mal, dass es ein leichter Magen-/Darm-Infekt ist.
Also gut, dann lassen wir den langen Lauf eben ausfallen (insgeheim hatte ich auf eine Verschiebung auf heute spekuliert). Diese Woche ist planmäßig recht locker und deshalb sehe ich das alles noch relativ gelassen. Aber langsam sollte das Thema Infekt doch mal ausgestanden sein.
12.3.07 10:44 verlinken / 3 Kommentar(e) / kommentieren
Helmut (12.3.07 17:38)
Ach Mensch! So ein richtiges Wunschkonzert ist
das Leben wohl nicht, oder? Irgendwas is’
irgendwie immer.
Andererseit müssen wir ja auch froh sein, dass wir
in einer Situation sind, überhaupt über sowas
lamentieren zu können. Das ist ein Zeichen das
die wichtigen Dinge des Lebens passen.
Ich wünsch Dir gute Besserung.
Helmut, der auch anfängt etwas zu kränkeln.
P.S. Im schlimmsten (oder besten – wie man will)
Fall findet sich für uns Beide sicher ein schöner
Jedermann-Triathlon mit ausreichend Buffet im
Zielbereich.
Uli (13.3.07 09:05)
Ok. Du machst den Jedermann und ich kümmere
mich ums Buffet.
Manu Website (14.3.07 12:40)
Zitat:”Ok. Du machst den Jedermann und ich
kümmere mich ums Buffet”
…das hast Du Dir ja schön ausgedacht, Uli!
Ich hoffe, es geht Dir mittlerweile wieder besser?
Diese Magen-Darm-Seuche ist wirklich wie die
Pest, im ganzen Land geht die um! Aber
vielleicht hast Du die harmlose Variante, die legt
Dich nur 1 – 2 Tage lahm.
Gruß
Manu
Was schert mich …
… der Trainingsplan? 9 km GA1 und anschließend 10 x 100 m GA2TL mit 100 m Trabpause stand dort für gestern geschrieben. Dummerweise kam mir während des Tages immer was dazwischen und am Abend hatte ich keine Lust mehr zu laufen. Also verschob ich es auf heute. Und weil ich ja leicht kränkelnd war (danke für die Genesungswünsche), wollte ich nicht schon wieder mit Tempoläufen einsteigen.
Also, lieber Ulrich, dachte ich bei mir, lass’ es doch einfach sein. Statt dessen begab ich mich mal wieder auf großteils unbekanntes Terrain, was es noch immer im näheren Umkreis meines Wohnorts gibt. Dank Forerunner kann ich nun auch hinterher nachvollziehen, wo ich war. So entdeckte ich wieder ein paar schöne Ecken der Hallertau, machte erneut die Erfahrung, dass es hier hügelig ist und zudem war ich eindeutig zu warm angezogen. Hey, Ulrich, wir haben Klimaerwärmung!
Ebrantshausen ließ ich heute links liegen. Der Feldweg, der vorher rechts abzweigte, führte steil bergauf und mündete dann in eine Ortsverbindungsstraße. Gegenüber war die Zufahrt zu einer nicht mehr im Betrieb befindlichen Kiesgrube, versperrt durch eine Schranke und einem Schild, das vor Absturzgefahr warnte. Das interessierte mich dann doch sehr. Abgestürzt bin ich natürlich nicht (ich wüsste auch nicht, wo man das könnte). Dafür landete ich kurz darauf in Massenhausen. Hier wurde ich von Hühnern und einem imaginären großen und bösen Hund, den ich in solchen verlassenen Dörfern grundsätzlich vermute, begrüßt. Nicht klären konnte ich, ob es dort menschliches Leben gibt. Für den Fortgang der Weltgeschichte ist das aber, glaube ich, nicht weiter von Belang.
Wichtiger ist, dass auf dem Sportplatz die letzte Schicht der neuen Tartanbahn aufgebracht wird. Die nächsten Tempoläufe werde ich testweise dann mal da laufen.
So war das heute ein vergnüglicher Lauf. Das Tempo gemütlich, wie es sich für einen Herrn im fortgeschrittenen Alter und zudem Rekonvaleszenten gehört. Zur Zeit stelle ich mir öfter die Frage, warum ich mir den Stress mit den Tempoeinheiten antue. Oder überhaupt auf einen Trainingsplan vertraue. Die Antwort habe ich noch nicht so recht gefunden.
14.3.07 16:04 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren
Helmut (14.3.07 16:31)
… weil Du auf der Suche nach Anerkennung und
Ruhm bist. Das blöde ist, daß Du nicht erst seit
gestern Ausdauersport machst und das Deine
längste Strecke 10km bereits überschritten hat.
Geschwimmlaufradelt bist Du auch schon ein
paarmal über 225km und so bleibt nur noch der
M in sub 3:30h um Ruhm und Ehre zu erlangen.
Denn für einen IM unter 11:21:17 fehlt Dir schlicht
die Zeit.
Ich hab’s da einfacher: Ich muss im Allgäu nur
ankommen und Ruhm und Ehre ist mir gewiss.
Fa. Ismaier
Mit der Fa. Ismaier hat schon so mancher seine Probleme gehabt. Also, ich kann jeden nur vor einem Leasing-Vertrag mit dieser Firma warnen.
Gerhard Polt ist Klasse. Und bei solch schrägen Ideen könnte ich mich totlachen.
15.3.07 09:24 verlinken / kommentieren
Hommage
Ich könnte ja vom heutigen Lauf berichten, 14 km, davon die letzten vier als Tempodauerlauf. Aber irgendwie finde ich das nicht so aufregend. Genausowenig wie vom Kurz-Besuch in der Heimat zu schreiben. Das Wetter gibt auch nicht so viel her. Was also tun?
Ich zog meine Frau zu Rate. Für sie war die Sache klar.
“Schreib doch eine Hommage an mich!”
Ah so, ja, natürlich, wäre ich nie drauf gekommen. Und das, nachdem ich ihr ein erstklassiges Dinner gezaubert hatte, bei Kerzenschein und ohne Hampelmann, der schon friedlich im Bett schlummerte.
Na gut, meine Gute, falls Du hier mitliest – um das mal klar zu stellen:
Du bist meine große Liebe, die beste aller Ehefrauen und ich bin froh, dass Du die Mutter meines kleinen Lieblings bist.
Und für alle anderen Männer, die hier mitlesen: Ätsch, ich hab’ sie abgekriegt!
Und für alle anderen Frauen, die hier mitlesen: Äh, welche Frauen? Gibts da noch andere?
Noch Fragen? 
18.3.07 20:57 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren
Helmut (20.3.07 15:54)
Das steht hier jetzt ja schon 2 tage eifnach so
unkommentiert im netz herum. das geht natürlich
garnicht.
Da ich für mich auch in Anspruch nehme die Beste
aller Ehefrauen zu haben, sollten wir dieses Thema
tatsächlich bei einem Läufchen besprechen. Ich bin
auf dem Wege der Besserung und wenn nix
dazwischen kommt, bin ich spätestens Ende der
Woche bereit zum “best-wife-ever-battle-run”
Bis bald mal
Helmut
Jetzt gehts los
Endlich fühle ich mich wieder fit genug, um in ein geregeltes Training einzusteigen. Nachdem die letzte Woche planmäßig der Regeneration diente, geht es diese Woche wieder heftiger zu.
Heute zum Einstieg nach dem Einlaufen Tempoläufe und zwar:
1000 m – Plan 4:02-4:11, gelaufen 4:09
2000 m – Plan 8:20-8:37, gelaufen 8:38
1000 m – Plan 4:02-4:11, gelaufen 4:16, Gegenwind, am Schluss bergauf
2000 m – Plan 8:20-8:37, gelaufen 8:41
1000 m – Plan 4:02-4:11, gelaufen 4:06
Zielzeit für den Halbmarathon wäre bei diesen Sollzeiten zwischen 1:30 und 1:32. Mal sehen, wie sich das die nächsten Wochen weiter entwickelt. Vor allem auch im Hinblick auf meine linke Wade/Achillessehne. Heute ist es zumindest hinterher nicht schlimmer als vorher. Das war die letzten Läufe nicht immer so.
20.3.07 20:58 verlinken / 1 Kommentar(e) / kommentieren
Hase Website (22.3.07 10:32)
Hallo Uli – jetzt wollte ich doch mal schauen, was
du so zusammenläufst
Und stelle gleich mal fest,
daß du ja ein ganz Schneller bist ! 
Ich hoffe, das mit deiner Wade/ Achillessehne ist
nichts wirklich Ernstes ? Wegen meiner Achillessehne
mußte ich meinen ersten geplanten Marathon im Mai
2006 abblasen (in Mainz) – aber mittlerweile gibt sie
Ruhe, toi toi toi.
Achillessehne ist fies – ich wünsch dir gute Besserung 
Verlieren ist wie Gewinnen
Was andere Leute auf dem Fahrrad machen, veranstaltete ich heute zu Fuß – einen Lauf gegen mich selbst. Mit dem Forerunner ist das ja möglich.
Als Strecke wählte ich jene vom 18. März, das heißt 14 km im GA1-Tempo. Nach zwei Kilometern zeigte mir das Gerät bereits einen Vorsprung von 60 m vor meinem Ich an. Diesen erweiterte ich nach und nach bis auf 120 m, wo er dann relativ konstant blieb. Bergauf zog mein Ich immer etwas davon, oben am Gipfel war dafür ich etwas schneller.
Doch nach 10 Kilometern dann die Ernüchterung. Der Vorsprung schmolz auf einmal rapide dahin. Nach einem weiteren Kilometer war er bereits restlos aufgebraucht. Da fiel mir ein, dass ich das letzte Mal ja am Schluss noch vier schnelle Kilometer angehängt hatte. So war es nicht weiter verwunderlich, dass mein Ich mir bis zum Ziel noch 425 m Vorsprung aufbrummte. Ich hatte also verloren. Aber gegen wen? Gegen mich – also doch gewonnen! Solche Wettkämpfe liebe ich.
Aber ist das nur eine alberne Spielerei? Ich meine nicht. Im Internet habe ich mir jetzt die Strecke des Berlin-Marathons heruntergeladen. Die ist jetzt im Forerunner gespeichert samt zugehöriger Zielzeit. Da ich bisher meine direkten Konkurrenten bei einer derartigen Großveranstaltung immer erst in der Ergebnisliste kennen lernte, habe ich nun einen direkt auf dem Display. Wenn das nicht enorm motivierend ist! Es entfällt die ganze Rechnerei unterwegs, was vor allem auf der zweiten Hälfte ja nicht mehr so ganz einfach ist. Ich werde nicht mehr nach Stoppuhr laufen sondern nur noch nach dem Männchen schielen, das mir den Vorsprung vor dem anderen Ich zeigt. Ich bin richtig gespannt, ob das was bringt.
22.3.07 20:44 verlinken / 12 Kommentar(e) / kommentieren
Manu Website (23.3.07 08:)
Wie macht man das , Uli??? Ich kann mit meinem
Forerunner irgendwie noch gar nichts, außer
anstellen;-)
Gibst Du mir mal gelegentlich Nachhilfe? Ich weiß
noch nicht mal, wie ich die Uhrzeit darauf einstelle
- ich sehe immer alles mögliche auf dem Display,
nur keine Uhr!
Einmal habe ich versucht, Intervalle einzustellen und
die dann nach Vorgabe zu laufen, aber da hat das
Teil permanent gepiepst – habe ich wohl auch nicht
richtig gemacht, denn ich habe genau das Tempo
gehabt.
Perlen vor die Säue also in meinem Fall…das muss
anders werden! Die Berlin-Strecke will ich auch
probelaufen, bitte bitte! Erklärst Du’s für Dummies???
Gruß, Manu
Hase Website (23.3.07 08:24)
Frauen 
Mir geht’s da wie dir, Manu 
Manu Website (23.3.07 11:06)
DANKE uli! Du bist der Allerbeste! Mit
Superlativen bin ich heute spendabel, hihi!
Hase war schon die Beste! 
Aber da werde ich gleich mal nach Deiner Anleitung
herumbasteln, freu!!!!
Gruß aus dem schneefreien Tal
Manu
Scarlett O’Hasi Website (23.3.07 11:11)
Ich teile den Besten-Titel gerne mit Uli, da bin ich generöös 
Uli (23.3.07 11:14)
Aber meine Damen! Nicht zuviel des Guten (Besten).
Nicht dass ich noch Ärger mit Eurer besseren (besten)
Hälfte bekomme
Manu Website(23.3.07 13:04)
Haha, doch, das könnte sein! Der ist bestimmt beleidigt,
dass ich Dich und nicht ihn gefragt habe!!! Ich werde
einfach so tun, als sei ich über Nacht “erleuchtet” worden:-)))
Übrigens fand ich die Hommage an Deine Beste ganz
wunderschön! Ich hoffe, sie hat’s gelesen und weiß zu
schätzen, dass Du so große Stücke auf sie hältst!!!
Anja Website (24.3.07 06:32)
Ihr macht mich neidisch mit Eurem technischen Spielzeug.
Ich will auch so was haben
. Ja, ich weiß, ist käuflich
zu erwerben… Prioritäten sind im Moment anders gesetzt.
Aber wenn ich wieder laufen kann, wie ne Große, dann
brauch ich unbedingt auch so ein Teil – ohne geht ja nicht,
oder? Ich bitte zwingend um Bestätigung.
Uli (24.3.07 08:57)
Ja, Du hast recht. Ich habe das Teil ja auch noch nicht
so lange. Aber mir ist völlig unklar, wie ich bisher ohne
auskommen konnte.
Hasi Website (24.3.07 11:57)
Hört mir bloß auf mit technischem Spielzeug – momentan
mein Reizthema
Mein Forerunner will absolut nichts
mehr von mir wissen (seit mehreren Tagen weigert er sich
strikt, einen Satelliten zu finden), das gleiche gilt für meinen
Ipod, der ist tot, und mein Antiquitäten-Compi geht wohl
auch bald in die Grütze.
Alles auf einmal 
Manu Website (24.3.07 19:48)
Hase, kauf Dir SOFORT einen neuen PC! Stell Dir vor
es ist Marathon und die Hotline funktioniert nicht! (Smilie
mit schreckgeweiteten Augen denken). Das kannst Du
Deinen treuen weltweit verstreuten Fans nicht antun!
Das Ding muss durchhalten, wenigstens noch 4 Wochen.
Gell, Uli, findest Du doch auch, oder? Jetzt fangen wir
schon an, dein Blog zu verwässern. Das mag ja was
geben in Berlin, wenn wir uns treffen:-)))
Gruß
Manu
Hasi Website (24.3.07 21:18)
Ach Manu – jetzt mußte ich gerade aber echt so RICHTIG
herzhaft lachen. Du bist ja echt zum Quietschen 
Und was das “Blog-Verwässern” angeht, da muß ich
jetzt unbedingt auch noch was dazu sagen, und ich schäme
mich auch (fast) gar nicht, deinen Blog dafür zu mißbrauchen, Uli 
Ich habe in letzter Zeit eine solche unglaubliche FREUDE am
Blog-Lesen, Blog-Schreiben und Blog-Kommentieren, das ist
schon nicht mehr normal. Ich finde es so schön, euch alle auf
diese Art und Weise regelmäßig zu “treffen”, und deinen neuen
Blogeinträgen fiebere ich sowieso schon immer entgegen und
freue mich richtig drauf, Manu.
So, das mußte jetzt raus – und der Compi hält noch vier
Wochen, und wenn ich ihn mit Heftpflaster zusammenkleben
muß 
Uli (25.3.07 20:54)
Andere Bloggerinnen in meinem Blog hochjubeln – das
ist schon ein dicker Hund! (bzw. Hase in Deinem Fall).
Nicht, dass ich in der Sache was auszusetzen hätte, im
Gegenteil. Aber so geht das nicht Frau Hase!
Das ist
schlechter Stil und nun bist Du schuld, dass mein Ego leidet.
Doch das Imperium schlägt zurück, sozusagen. Eines
Tages schreibst Du auch mal wieder was, ja und dann …
dann … dann fällt mir was ein dazu … und dann … dann
kriegst Du alles zurück, schnief.
Uli, der mit den wässrigen Augen
Boah ey!
So viele Kilometer in einer Woche bin ich schon lange nicht mehr gelaufen! Satte 65 nämlich – und das in der Vorbereitung nur für einen popeligen Halbmarathon. Allerdings fiel mir der Lauf heute schon ganz schön schwer, weil gestern trainierte ich erstmals mit der Sklaventreiber-Trainings-Funktion meines Forerunners. Laut Plan 3 mal 3000 m mit 450 m (= ca. 3 Minuten) Trabpause, vorher 3 km Einlaufen und am Schluss Auslaufen bis zuhause. Also schön locker losgetrabt. Doch schon nach 100 m kam der erste Rüffel – “Schneller!” Hä, spinnt der? Das Display zeigte mir “Slow Jog” an. Also etwas beschleunigt und schon kurz darauf wechselte die Anzeige auf “Jog”, womit ich im richtigen Bereich war und das Gerät somit zufrieden.
Beim ersten 3000er das gleiche Spiel. “Schneller!”, obwohl ich für mein Gefühl schon recht flott unterwegs war. Nun nervte mich die Anzeige, die bald wieder von “Slow Run” auf “Run” wechselte, also in den grünen Bereich. Ich schaltete um auf meine übliche Anzeige der durchschnittlichen Geschwindigkeit des aktuellen Kilometers. So konnte ich wunderbar überblicken, dass ich mit Tempo 4:32 Minuten pro Kilometer lief. Am Ende der 3000 m, wie schon am Anfang, fünfmal Piepsen, damit man ja nicht den Tempowechsel verpasst. Doch nun lernte ich auch die freundliche Seite des Forerunners kennen. “Langsamer!” Aha, ich befand mich in der Erholungsphase.
So ging das nun weiter. Wildes Gepiepse, “Schneller!”, “Langsamer!” in schöner Abfolge. Bis zum erlösenden “Ende des Trainings”. Zufällig war ich da auch zuhause und nahm mir vor, dieses Trainingsfeature nicht mehr zu nutzen.
Erfreulich war, dass mir die beiden anderen 3000er in jeweils 4:28 gelangen.
Heute dann schwere Beine und hüglige Laufstrecke, eine gelungene Kombination. Trotzdem knapp 21 km gelaufen und die Erkenntnis gewonnen, dass es noch einiges an Grundlagenausdauertrainings bedarf, um an Marathon zu denken. Aber wie sagt der Niederbayer: Do dear ma uns net owe, des werd scho wern.
Übrigens, morgen werde ich mal wieder Schwimmen gehen. Damit ich auch mal was Wässriges in meinem Blog beizutragen habe. 
25.3.07 20:44 verlinken / 10 Kommentar(e) / kommentieren
Hasi Website (25.3.07 21:39)
So, das, was ich jetzt schreibe, wird einzig und
ausschließlich auf deinen heutigen Blogeintrag Bezug
nehmen, isch schwörs !! 
Diese Forerunner sind schon klasse. Was die alles
können. Aber, wenn ich das so lese – ein kleines
bißchen nerven können sie schon auch mit ihrer
Diktatur, oder ?
Ich zumindest merke in letzter Zeit immer öfter, daß
ich es richtig genieße, einfach nur mit meiner
5-Euro-Digitaluhr loszuhoppeln und mit sonst gar nix
(was bleibt mir auch anderes übrig – alles andere ist
ja auch kaputt
).
Wann ist denn dein Halbmarathon ? Was hast du dir
denn vorgenommen ?
Und nochwas: ich geh am Dienstag auch schwimmen ! 
(hab gar nix verwässert heute, jawohl, insistier
)
Kerstin / Website (25.3.07 23:11)
Also, ich lasse mich von dem Forerunner normalerweise
nicht tyrannisieren, sondern stelle nur die ganz normale
Info-Funktion ein, damit ich weiss, wann die zu laufenden
Meilen rum sind. Manchmal lasse ich mich auch nach der
Haelfte der Strecke erinnern, wann ich umkehren muss.
Mein Trainingsplan schreibt mir zum Glueck auch nicht
vor, wie schnell ich laufen muss. Das passiert mehr so
nach Tagesform.
Am Ende kann ich dann die Splits nachsehen, wie lange
ich gerannt bin und das Durchschnittstempo. Alles andere
ist mir sowieso egal.
Viele Gruesse aus Sunny California
Kerstin
Uli (26.3.07 08:22)
Danke Hasi fürs trockenbleiben 
Halbmarathon ist am 5. Mai in Ingolstadt.
Vorgenommen habe ich mir, so schnell zu laufen wie es
geht. Wenn möglich unter 1:33:11.
Viele Grüße
Uli
Manu Website (26.3.07 09:40)
Hi Uli,
ja, so in etwa war das doch auch, als ich mal die
Intervalle mit Garmin machen wollte. Nur, dass das
Gepiepse gar nicht mehr ausging und ich ständig im
falschen Bereich lief…vermutlich hatte ich die Zeiten
total falsch eingestellt:-)
Nach Deinem Bericht lasse ich diese Funktion
aber auch weiterhin weg! Ich kann ja jetzt immerhin
die Uhrzeit ablesen, hihi!
Und nicht weinen Uli, Tränen sind völlig fehl am
Platz! Du bist in meiner Favoriten-Blogliste der erste,
jawohl. Alle anderen sind erst nach Dir dazu gekommen.
Mittlerweile sind sage und schreibe 11 Blogs in der Liste,
die ich regelmäßig anklicke. Sollte ich jemals wieder mehr
als 4 Stunden pro Woche arbeiten, muss ich mir das
richtig gut einteielen, sonst schaffe ich das nicht mehr,
bloggen, bloglesen und arbeiten:-)))
Gruß
Manu
Scarlett O’Hasi Website (26.3.07 09:46)
Aber bloggen und bloglesen ist säähr wichtig, Manu 
Dann müssen die 4 Stunden eben reichen 
Uli (26.3.07 09:52)
Ach, Manu, treue Seele. Da trocknen die Tränen
doch gleich wieder.
Aber Du hast recht, das kann richtig in arbeit
ausarten, wenn man das mit der Bloggerei ernsthaft
betreibt. Zum Glück habe ich das mit dem RSS-Feed
endlich kapiert, das vereinfacht zumindest das Blog-
lesen doch enorm.
Scarlett O’Hasi Website (26.3.07 10:24)
Was ist RSS Feed ? Was bedeutet das ?
Wie geht das ??
Fragt eine, die eine vereinfachte Blog-Lese-Methode
auch sehr gut gebrauchen könnte 
Uli (26.3.07 10:29)
In der Adresszeile rechts steht so ein kleines
orangfarbenes Symbol. Wenn Du darauf klickst,
wird Dir die Adresse des RSS-Feeds angezeigt.
Die kopierst Du in einen Feed-Reader (in meinem
Fall Mozilla Thunderbird = E-Mail-Programm),
um die Seite zu abonnieren. Nun wirst Du, wie bei
neuen E-Mails, immer benachrichtigt, wer wann einen
neuen Beitrag geschrieben hat.
War das verständlich?
Scarlett O’Hasi Website (26.3.07 10:41)
War verständlich. Danke, Uli 
Manu Website(26.3.07 10:59)
Auch wieder was neues gelernt! Uli, der Erklärbär!!!
Aber Benachrichtigung über neue Kommentare gibt’s
dann nicht, oder doch auch???
So, und jetzt färbe ich mir die Haare, für den
Halbmarathon soll doch der Kopp schön sein! LOL
Eröffnung der Pollenflugsaison
Endlich ist sie eröffnet, die lange ersehnte Zeit des Pollenfluges. Zum Glück wurde vor Kurzem das Birkenwäldchen in der Nachbarschaft abgeholzt, so dass ich wenigstens nicht im direkten Kontakt mit dem Zeugs leben muss. Aber noch hält sich alles in Genzen. Was man von einer Geburtstagsfeier gestern Abend nicht behaupten kann. Warum halten sich die Leute Katzen? Oder Hunde, Pferde? Doch sicher nur, um arme Allergiker wie mich zu ärgern. Zum Glück hatte sich das Asthma aber heute morgen schon wieder weitgehend verflüchtigt.
Und damit nicht nur die Nase läuft, schnürte ich heute die Laufschuhe. Auf dem Programm standen Tempoläufe, achtmal 1000 m genauer gesagt mit jeweils 500 m Trabpause. So sieht das Ergebnis aus:

Man erkennt sehr gleichmäßige Splits zwischen 4:10 und 4:12. Passt also schon. Läuferisch.
Meine Ziehtochter allerdings meint, dass ich einen an der Waffel hätte. Warum so schnell laufen? Warum überhaupt laufen, wo ich doch kein Problem mit dem Gewicht habe. Und, gefälligst, solle ich doch jetzt ordentlich essen. Na ja, sie ist 16. Was will man da erwarten.
27.3.07 18:27 verlinken / 4 Kommentar(e) / kommentieren
Manu Website (27.3.07 20:14)
Ihr armen Allergiker! Sonis Freund kann auch so
gut wie gar nicht hierherkommen – bei uns ist ja
alles verseucht. In Sonis Zimmer hausen die
Meerschweine…kriegt er Ausschlag von. Die
Katzenhaare, die ja in sämtlichen Zimmern
rumschwirren, machen Asthma. Der arme Junge
wird jedesmal krank, wenn er sich hier blicken lässt.
Aber wenn den Birken wenigstens schon mal der
Garaus gemacht wurde, das ist ja ein Anfang! 
Gruß
Manu
Uli (27.3.07 20:52)
Ja, und die Katzen kommen auch noch dran, hehe …
Alle!
Kerstin / Website (27.3.07 21:26)
Warum sich die Leute Pferde halten, kann ich
sagen: Damit sie nicht selber laufen muessen und
trotzdem Bewegung an der frischen Luft/in der
freien Natur haben. Leider geht die Rechnung
aber meist nicht auf, denn so ein Tierchen macht so
viel Arbeit bis man endlich losreiten kann, dass man
gleich haette selber laufen koennen.
Aber ich muss ja zugeben, in dem Park, in dem ich
in Kalifornien geritten bin, bin ich nie weiter als ein
bisschen im Tal gelaufen. Denn wo sich schon ein
Pferd weigert, die Berge hoch zu traben, da will ich
auch nicht hochrennen.
Allergiker will ich damit aber keinesfalls aergern!
Da MUSS ein Missverstaendnis vorliegen!
Scarlett O’Hasi Website (28.3.07 08:52)
Mir tut ihr armen Allergiker auch leid. Das ist ein
Problem, das mir glücklicherweise völlig unbekannt ist….
aber ich kann mir in etwa vorstellen, wie nervig und
lästig und unangenehm das ist 

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